Günther will Zuckersteuer über Bundesrat durchsetzen
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Schleswig-Holstein: Debatte um Zuckersteuer
Kiel () – Nach seinem Scheitern auf dem CDU-Parteitag mit einem Vorstoß für eine Zuckersteuer will Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther die Abgabe über den Bundesrat durchsetzen.
„Das Thema Zuckersteuer hat sich natürlich nicht erledigt“, sagte der CDU-Politiker dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. Sein Landesverband habe einen klaren Parteitagsbeschluss sowie „manche Unterstützung“ auf dem Bundesparteitag bekommen, ferner hätten andere Bundesländer Sympathien dafür.
So werde Schleswig-Holstein die Wege, „die uns jetzt offenbleiben – im Bundesrat -, entsprechend nutzen, um erfolgreich zu sein.“
Günther zeigte sich verärgert über die Debatte auf dem Parteitag. „Die ganzen Argumente, die da eine Rolle gespielt haben, hatten nichts mit Jugendschutz zu tun.“
Vielmehr habe es sich um eine Abwehrdebatte gehandelt, „weil man glaubte, dass das Thema Zuckersteuer etwas ist, das die Wirtschaft belastet“. Das Gegenteil sei der Fall, wie man in vielen anderen Ländern, etwa Großbritannien, sehen könne.
„Und deswegen werden wir weiter Überzeugungsarbeit leisten.“
Gegner der vorgeschlagenen Einführung einer Verbrauchssteuer auf Getränke mit hohem Zuckeranteil und den Verkauf von Energydrinks erst ab 16 Jahren plädierten auf dem CDU-Parteitag für Aufklärung statt „Verbote“. Ferner äußerten sie die Sorge vor einer weiteren Belastung der Wirtschaft.
Günther zufolge ist eine Zuckersteuer kein marktwirtschaftliches Instrument, sondern die Chance, Kosten im Gesundheitswesen zu minimieren – vor allem aber gehe es um die Gesundheit der Menschen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Energydrinks im Supermarktregal (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Daniel Günther will Zuckersteuer über den Bundesrat durchsetzen.
- Es gibt Unterstützung aus anderen Bundesländern für den Vorstoß.
- Gegner plädierten für Aufklärung statt Verbote und äußerten Sorgen über wirtschaftliche Belastungen.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Verbraucher von zuckerhaltigen Getränken, insbesondere Jugendliche
- Region: Schleswig-Holstein und potenziell bundesweit
- Zeitraum: zukünftige Durchführung über den Bundesrat, konkrete Fristen nicht angegeben
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Scheitern des Vorstoßes für eine Zuckersteuer auf dem CDU-Parteitag
- Verärgerung über die Debatte, die nicht jugendschutzorientiert sei
- Befürchtung, dass eine Zuckersteuer die Wirtschaft belaste, statt Gesundheitskosten zu minimieren
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Schleswig-Holstein plant die Durchsetzung einer Zuckersteuer über den Bundesrat.
- Ministerpräsident Daniel Günther möchte die Möglichkeiten im Bundesrat nutzen, um das Thema Zuckersteuer voranzubringen.
- Weiterhin wird Überzeugungsarbeit geleistet, um Unterstützer für die Zuckersteuer zu gewinnen.
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