Heilbronner Zoll ermittelt Schaden von fast fünf Millionen Euro
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft und Kriminalität in Heilbronn
Heilbronn () – Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Heilbronn hat im vergangenen Jahr bei ihren Prüfungen einen Gesamtschaden von knapp fünf Millionen Euro festgestellt. Das teilte der ständige Vertreter der Leitung, Thomas Wahl, am Dienstag mit.
Die Behörde mit Standorten in Heilbronn und Tauberbischofsheim leitete über 1.100 Strafverfahren ein und erwirkte Freiheitsstrafen von insgesamt mehr als 16 Jahren.
Die mehr als 100 Einsatzkräfte führten 401 Arbeitgeberprüfungen durch und überprüften dabei über 5.100 Personen. Neben den regulären Kontrollen war die FKS in sechs bundesweite Schwerpunktaktionen eingebunden, unter anderem im Baugewerbe, in der Gastronomie und im Sicherheitsgewerbe.
Zudem wurden zwei großangelegte Ermittlungsverfahren mit Durchsuchungen in mehreren Bundesländern durchgeführt.
Die Verfolgung von zunehmend konspirativ und bundesweit agierenden Tätern erfordere aufwendige Ermittlungen, so Wahl. Ein Verfahren gegen eine Gruppierung der organisierten Kriminalität habe allein monatelange Arbeit nach sich gezogen.
Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Prüfungen zurück, während die Anzahl der eingeleiteten Strafverfahren und die verhängten Freiheitsstrafen stiegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Einsatzbus Zoll FKS (Archiv), Zoll via |
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- Gesamtschaden von knapp fünf Millionen Euro festgestellt
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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: Arbeitgeber, Beschäftigte in Baugewerbe, Gastronomie, Sicherheitsgewerbe
- Umfang: Gesamtschaden von knapp fünf Millionen Euro, 1.100 Strafverfahren, über 16 Jahre Freiheitsstrafen
- Zeitraum: Prüfungen im Jahr 2022, Rückgang der Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr
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- Finanzielle Schäden von knapp fünf Millionen Euro durch Schwarzarbeit.
- Gestiegene Anzahl von eingeleiteten Strafverfahren und Freiheitsstrafen trotz gesunkener Prüfungsanzahl.
- Zunehmende Konspirativität und bundesweite Aktivitäten der Täter erfordern aufwendige Ermittlungen.
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