Nabu kritisiert geplante Reform des Gebäudeenergiegesetzes

26. Februar 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Kritik am Gebäudeenergiegesetz

() – Der Naturschutzbund (Nabu) hat die von der schwarz-roten Bundesregierung vorgelegten Eckpunkte für eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes kritisiert.

„Mit der angekündigten Reform des Gebäudeenergiegesetzes schwächt die Bundesregierung ein zentrales Instrument für den Klimaschutz im Gebäudesektor“, sagte Steffi Ober vom Nabu-Bundesverband dem „Redaktionsnetzwerk “ (Donnerstagausgaben). „Die Streichung der 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien beim Heizungstausch ist ein Rückschritt. Sie hat bislang für Verlässlichkeit gesorgt und den Umstieg auf klimafreundliche Wärme verbindlich vorgegeben.“

Die geplante „Grüngas- und Grünölquote“ ersetze diese Leitplanke nicht. Vielmehr handele es sich um „das nächste Luftschloss“, so Ober. „Die Beimischung kleiner Mengen nicht-fossiler Anteile ist ineffizient und ändert nichts daran, dass neue Öl- und Gasheizungen über Jahrzehnte fossile Emissionen verursachen. Die günstigste und klimafreundlichste Lösung für den Verbraucher ist der Umstieg auf die Wärmepumpe.“

Ober erinnerte daran, dass der Gebäudesektor seit Jahren seine Klimaziele verfehlt. „Statt klare Vorgaben aufzugeben, braucht es einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Wärme und verlässliche Rahmenbedingungen für Klimaneutralität im Bestand“, sagte sie.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gaszähler (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Nabu kritisiert Reform des Gebäudeenergiegesetzes als Rückschritt für Klimaschutz
  • Streichung der 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien beim Heizungstausch
  • Forderung nach einem konsequenten Ausbau erneuerbarer Wärme und verlässlichen Rahmenbedingungen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Bundesregierung, Naturschutzbund (Nabu), Verbraucher
  • Region: Deutschland
  • Zeitrahmen: langfristige Klimaziele des Gebäudesektors, statt klare Vorgaben keine Angabe

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Schwächung eines zentralen Instruments für den Klimaschutz im Gebäudesektor
  • Streichung der 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien beim Heizungstausch
  • Der Gebäudesektor verfehlt seit Jahren seine Klimaziele

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritik an der Streichung der 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien beim Heizungstausch
  • Einführung der "Grüngas- und Grünölquote" als Ersatz angeprangert
  • Forderung nach klaren Vorgaben und konsequentem Ausbau erneuerbarer Wärme im Gebäudesektor

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