Bayerns Kultusministerin stellt Maßnahmenpaket gegen Lehrermangel vor

26. Februar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Bildungspolitik in Bayern: Maßnahmen für Schulen

() – Die bayerische Kultusministerin Anna Stolz hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket für das Schuljahr 2026/2027 vorgestellt, um trotz steigender Schülerzahlen und eines Stellenmoratoriums den Unterricht zu sichern. Das teilte das Staatsministerium am Donnerstag mit.

Das Konzept setzt auf eine Dreifachstrategie aus der Gewinnung neuer Lehrkräfte, dem verstärkten Einsatz bestehenden Personals und einer Anpassung des Bedarfs an die Situation vor Ort.

Die Personalsituation ist an den verschiedenen Schularten unterschiedlich angespannt. Während sich an Grund- und Realschulen eine Entspannung abzeichnet, bleiben die Engpässe an Mittel-, Förder- und beruflichen Schulen bestehen.

Die Gymnasien sind durch die Rückkehr zum G9 mit einer zusätzlichen Jahrgangsstufe belastet. Das Ministerium will mit kurzfristigen, flexiblen Maßnahmen vor Ort sowie langfristigen Initiativen wie dem Projekt ‚VOR ORT‘ und dem Quereinstieg gegensteuern.

Stolz betonte, das oberste Ziel sei ein verlässlicher Stundenplan.

Mittel- und langfristig müssten die Lehrkräfte entlastet und ihnen mehr Zeit für den Unterricht gegeben werden. Einzelheiten zum Gesamtkonzept sind auf der Website des Ministeriums veröffentlicht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

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  • Dreifachstrategie zur Sicherung des Unterrichts: Gewinnung neuer Lehrkräfte, verstärkter Einsatz bestehenden Personals, Anpassung des Bedarfs vor Ort
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  • betrifft: Schulen in Bayern, insbesondere Grund-, Realschulen, Mittel-, Förder- und berufliche Schulen, Gymnasien
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