Gender Pay Gap auf dem Arbeitsmarkt in Thüringen bleibt bei 23 Prozent

26. Februar 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Gleichstellung in Thüringen

() – Der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied auf dem Arbeitsmarkt in hat sich im vergangenen Jahr nicht verändert. Das Thüringer Landesamt für Statistik teilte mit, der sogenannte Gender Gap Arbeitsmarkt habe 2025 unverändert bei 23 Prozent gelegen.

Dieser umfassende Indikator berücksichtigt nicht nur Lohnunterschiede, sondern auch Differenzen bei Arbeitszeiten und Erwerbstätigenquoten.

Der reine Lohnunterschied, der unbereinigte Gender Pay Gap, sank in Thüringen leicht von 6 auf 5 Prozent. Frauen verdienten demnach im April 2025 durchschnittlich 21,32 Euro brutto pro Stunde, Männer 22,41 Euro.

Eine wesentliche Rolle spielt die unterschiedliche Arbeitszeit: Männer leisteten im Monat durchschnittlich 155 bezahlte Stunden, Frauen nur 134 Stunden, was einer Lücke von 14 Prozent entspricht.

Zudem waren Frauen seltener erwerbstätig. Die Erwerbstätigenquote lag bei Frauen bei 74,4 Prozent und bei Männern bei 79,7 Prozent, was eine Lücke von 7 Prozent ergibt.

Im bundesweiten Vergleich fällt der Gender Gap Arbeitsmarkt in Ostdeutschland mit 22 Prozent deutlich niedriger aus als in Westdeutschland inklusive , wo er 39 Prozent beträgt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frau mit Telefon am Ohr

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Gender Gap Arbeitsmarkt in Thüringen 2025 unverändert bei 23 Prozent
  • Unbereinigter Gender Pay Gap sank von 6 auf 5 Prozent
  • Erwerbstätigenquote: Frauen 74,4 Prozent, Männer 79,7 Prozent, Lücke von 7 Prozent

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Frauen und Männer in Thüringen
  • Gender Gap 2025: 23 Prozent unverändert
  • Löhne April 2025: Frauen 21,32 Euro, Männer 22,41 Euro; Lücke: 1,09 Euro (5 Prozent)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Geschlechtsspezifische Verdienstunterschiede unverändert bei 23 Prozent
  • Höhere durchschnittliche Arbeitsstunden der Männer (155) im Vergleich zu Frauen (134)
  • Geringere Erwerbstätigenquote bei Frauen (74,4 %) im Vergleich zu Männern (79,7 %)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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