Schockanrufe in russischer Sprache erzielen in Berlin hohe Schadenssummen

26. Februar 2026
Schockanrufe in russischer Sprache erzielen in Berlin hohe Schadenssummen

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Betrugsfälle in Berlin steigen

() – Seit Jahresbeginn häufen sich in Berlin Betrugsfälle durch sogenannte Schockanrufe in russischer Sprache. Die Polizei teilte am Donnerstag mit, dass sich die Täter gezielt an ältere, russischsprachige Menschen wenden.

Dabei geben sie sich als verzweifelte Verwandte aus, die einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben sollen, und fordern unter angeblicher Beteiligung eines „Polizeibeamten“ hohe Kautionszahlungen.

Bis zum 24. Februar wurden in der Hauptstadt bereits rund 20 solcher Taten registriert, die einen Gesamtschaden von etwa 400.000 Euro verursacht haben.

Ein konkretes Beispiel ereignete sich am 23. Februar gegen 16:00 Uhr in Spandau, wo ein 84-Jähriger angerufen wurde. Eine Frau gab sich als seine Schwiegertochter aus, behauptete einen Unfall verursacht zu haben, und wenig später forderte ein angeblicher Polizist Geld für eine Kaution.

Ein Bote holte das Geld anschließend bei dem Senior ab.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, solchen Forderungen nachzukommen. Beamte verlangen niemals Geld am Telefon.

Die Behörde rät, bei verdächtigen Anrufen misstrauisch zu sein, bei Familienangehörigen nachzufragen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und auf keinen Fall Geld an unbekannte Boten zu übergeben. Im Zweifel soll sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 verständigt werden.

Siehe auch:  Niedersachsen fordert Maßnahmenpaket für Chemieindustrie

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundespolizei (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zunahme von Schockanrufen in russischer Sprache in Berlin seit Jahresbeginn
  • Rund 20 Taten bis 24. Februar mit einem Gesamtschaden von etwa 400.000 Euro registriert
  • Die Polizei warnt vor Geldforderungen am Telefon und empfiehlt, bei Verdacht sofort die Polizei zu kontaktieren

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind ältere, russischsprachige Menschen in Berlin
  • Bis zum 24. Februar etwa 20 Taten mit einem Gesamtschaden von rund 400.000 Euro
  • Ein Beispiel am 23. Februar, wo ein 84-Jähriger angesprochen wurde

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zunahme von Betrugsfällen durch Schockanrufe in Berlin
  • Zielgruppe sind ältere, russischsprachige Menschen
  • Verwendung von emotionalen Manipulationstaktiken durch Täter, um Geld zu erpressen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Polizei warnt vor Schockanrufen und fordert zur Vorsicht auf
  • Ratschläge: Bei verdächtigen Anrufen misstrauisch sein, Familienangehörige kontaktieren, keine Geldübergaben an unbekannte Boten
  • Notrufnummer 110 informieren im Zweifelsfall

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