Warnstreiks legen fast überall Nahverkehr lahm
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
ÖPNV-Streik und Arbeitskämpfe in Deutschland
Berlin () – In fast ganz Deutschland hat am frühen Freitagmorgen ein von der Gewerkschaft Verdi ausgerufener Warnstreik im ÖPNV begonnen. Betroffen sind 150 Verkehrsunternehmen und Busbetriebe mit zusammen rund 100.000 Beschäftigten.
In zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen fahren dadurch den ganzen Freitag über keine Busse und Bahnen, in vielen Tarifbereichen wird der Streik auch auf den Samstag ausgedehnt. In Niedersachsen, wo noch bis Ende März eine Friedenspflicht gilt, findet kein Arbeitskampf statt.
In der Tarifrunde für die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen verhandelt Verdi derzeit über Arbeitsbedingungen, insbesondere Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende.
In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Die Verhandlungen kamen zuletzt nach Ansicht von Verdi „kaum voran, obwohl es in einzelnen Bereichen schon vier Runden gab“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hinweis auf den Streik am 27. und 28. Februar |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Warnstreik im ÖPNV von Verdi betrifft 150 Verkehrsunternehmen mit 100.000 Beschäftigten.
- Streik führt zu Ausfall von Bussen und Bahnen den ganzen Freitag, teilweise bis Samstag.
- In Niedersachsen kein Streik wegen Friedenspflicht bis Ende März.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: rund 100.000 Beschäftigte in 150 Verkehrsunternehmen und Busbetrieben
- Regionen: fast ganz Deutschland; keine Streiks in Niedersachsen bis Ende März
- Zeitraum: Streik am Freitag, teilweise auch am Samstag; laufende Verhandlungen ohne Fortschritt
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Verdi hat einen Warnstreik im ÖPNV ausgerufen, um auf die Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.
- In der Tarifrunde wird über geringere Arbeitszeiten, verbesserte Schichtdienste und höhere Zuschläge verhandelt.
- Die Verhandlungen kommen laut Verdi nicht voran, trotz mehrerer Runden.
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Verdi hat einen Warnstreik im ÖPNV ausgerufen, betroffen sind 150 Verkehrsunternehmen.
- In vielen Tarifbereichen wird der Streik auch auf den Samstag ausgedehnt.
- Verdi verhandelt derzeit über Arbeitsbedingungen und höhere Zuschläge.
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