SPD fordert mehr Vorsorge statt Reparatur bei Hochwasser

27. Februar 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Hochwasserpolitik in Bayern: Notwendige Veränderungen

() – Die SPD-Landtagsfraktion in hat die jüngsten EU-Hilfen für die Hochwasseropfer zwar begrüßt, fordert aber einen grundlegenden Kurswechsel in der Hochwasserpolitik. Die umweltpolitische Sprecherin Anna Rasehorn teilte mit, die Gelder aus Brüssel stellten lediglich den Zustand vor der Flutkatastrophe von 2024 wieder her.

Für eine wirksame Vorsorge müsse der Freistaat selbst deutlich mehr investieren und endlich eine langfristige Strategie entwickeln.

Rasehorn kritisierte, dass der Hochwasserschutz in Bayern zu oft auf Reparatur nach der Katastrophe setze. Als positives Gegenbeispiel nannte sie die ‚ARGE Solidarischer Hochwasserschutz‘ an der Paar, bei der Kommunen entlang des gesamten Flusssystems zusammenarbeiten.

Sie forderte, solche kooperativen Ansätze bayernweit und unabhängig von kurzfristigen politischen Entscheidungen zu etablieren. Zudem müssten die Kommunen von Kostenbeteiligungen an staatlichen Aufgaben entlastet werden.

Zentral für einen wirksamen Schutz seien auch natürliche Maßnahmen wie die Renaturierung von Flüssen, die Wiedervernässung von Mooren und die Entsiegelung von Flächen, so die Abgeordnete.

Diese dienten nicht nur dem Hochwasserschutz, sondern auch der Grundwasserneubildung und dem Kampf gegen Trockenheit. Rasehorns Fazit lautet, dass Bayern eine vorausschauende, flussübergreifende Strategie und den politischen Willen zu ihrer Umsetzung brauche.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hochwasser-Warnung (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

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  • SPD-Linksfraktion fordert grundlegenden Kurswechsel in der Hochwasserpolitik in Bayern.
  • Positive Beispiele wie die 'ARGE Solidarischer Hochwasserschutz' sollen bayernweit etabliert werden.
  • Natürliche Maßnahmen wie Renaturierung und Entsiegelung müssen verstärkt in den Hochwasserschutz integriert werden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Hochwasseropfer in Bayern
  • Region: Bayern, spezifische Kommunen entlang der Paar
  • Forderung nach langfristiger Strategie und Investitionen zur Flutprävention

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Hochwasserpolitik in Bayern setzt zu oft auf Reparatur statt Vorsorge
  • Notwendigkeit einer langfristigen Strategie und mehr Investitionen des Freistaats
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach mehr Investitionen in Hochwasservorsorge und langfristigen Strategien
  • Etablierung kooperativer Ansätze für Hochwasserschutz unabhängig von politischen Entscheidungen
  • Umsetzung natürlicher Maßnahmen wie Renaturierung von Flüssen und Entsiegelung von Flächen

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