SPD-Fraktionschefin Midyatli lehnt Sekundärmigrationszentren in Schleswig-Holstein ab
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Schleswig-Holstein: Asyl und Integration
Kiel () – Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Serpil Midyatli, hat sich gegen die Einrichtung sogenannter Sekundärmigrationszentren in Schleswig-Holstein ausgesprochen. Das teilte sie anlässlich der bevorstehenden Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) mit.
Midyatli bezeichnete die EU-Reform als einen schwierigen Kompromiss, bei dem die meisten Änderungen sie nach wie vor traurig stimmten.
Es sei nicht richtig, Geflüchtete zu bekämpfen, stattdessen wünschte sie sich mehr Einsatz bei der Bekämpfung von Fluchtursachen. Positiv bewertete sie, dass Geflüchtete künftig früher arbeiten dürfen, was sie als Schritt für mehr Integration wertete.
Sie forderte, dass wer hier arbeite, auch die Möglichkeit zum Bleiben bekommen müsse.
Zwei zentrale Forderungen richtete die Fraktionsvorsitzende an die schleswig-holsteinische Landesregierung: keine Sekundärmigrationszentren einzurichten und im Umgang mit Geflüchteten so human wie möglich zu bleiben. Zudem müsse der Regelschulzugang für geflüchtete Kinder durch das Land gewährleistet werden.
Sie kritisierte, dass die Landesregierung vor zwei Jahren noch keinen Überblick über deren Beschulung gehabt habe.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Serpil Midyatli (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Serpil Midyatli spricht sich gegen Sekundärmigrationszentren in Schleswig-Holstein aus.
- Sie fordert einen humanen Umgang mit Geflüchteten und einen garantierten Regelschulzugang für geflüchtete Kinder.
- Positives Feedback zur früheren Arbeitsmöglichkeit für Geflüchtete als Integrationsschritt.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Geflüchtete, besonders in Schleswig-Holstein
- Regionen: Schleswig-Holstein
- Forderungen: Keine Sekundärmigrationszentren, sicherer Regelschulzugang für geflüchtete Kinder
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Ablehnung der Einrichtung von Sekundärmigrationszentren in Schleswig-Holstein
- Kritische Haltung zur EU-Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)
- Forderung nach mehr humanitärem Umgang mit Geflüchteten und besseren Bildungsmöglichkeiten für geflüchtete Kinder
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Keine Sekundärmigrationszentren einrichten
- Umgang mit Geflüchteten human gestalten
- Regelschulzugang für geflüchtete Kinder gewährleisten
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
- Tausende Häftlinge vorzeitig aus Gefängnis entlassen - 20. März 2026
- Lehrerverband sieht Verbot von Messengerdiensten kritisch - 20. März 2026
- Merz will KI-Verordnung komplett auf den Prüfstand stellen - 20. März 2026
