Frauenhauskoordinierung will weitere Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Debatte über Gewaltschutz in Berlin
Berlin () – Die Frauenhauskoordinierung bewertet die Pläne der Bundesregierung zur Einführung der elektronischen Fußfessel für Gewalttäter nach spanischem Modell als nicht ausreichend.
„Wer Femizide verhindern will, muss Strukturen verändern – nicht nur einzelne kleine Instrumente ergänzen – die sehr wenigen zugute kommen werden“, sagte Geschäftsführerin Sibylle Schreiber der „Rheinischen Post“ (Samstag).
„Die elektronische Fußfessel kann in Hochrisikofällen ein wichtiges Mittel sein“, so Schreiber. „Aber sie ersetzt weder ein verbindliches, einheitliches Risikomanagement noch eine enge Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Fachberatungsstellen und Frauenhäusern. Ohne klare Verfahren, ausreichende Ressourcen und eine verlässliche Finanzierung bleibt Gewaltschutz lückenhaft.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Demonstrantin gegen Gewalt an Frauen (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Einführung der elektronischen Fußfessel für Gewalttäter wird als nicht ausreichend bewertet.
- Notwendigkeit von strukturellen Veränderungen zur Verhinderung von Femiziden wird betont.
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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Frauenhäuser, Gewalttäter, Frauen in Risikofällen
- Deutschland, hohe Risikofälle
- Verbesserung der Strukturen, verbindliches Risikomanagement notwendig
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Pläne zur elektronischen Fußfessel für Gewalttäter als unzureichend bewertet
- Notwendigkeit von strukturellen Veränderungen zur Prävention von Femiziden
- Fehlendes verbindliches Risikomanagement und Ressourcenmangel im Gewaltschutz
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Einführung der elektronischen Fußfessel für Gewalttäter
- Verbesserung der Strukturen zur Gewaltprävention
- Förderung der Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Fachberatungsstellen und Frauenhäusern
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