SPD stellt Änderungen am Gebäudemodernisierungsgesetz in Aussicht

3. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Klimapolitik und Gebäudemodernisierung in Berlin

() – Der klimapolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Jakob Blankenburg, geht auf Distanz zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz und stellt Änderungen in Aussicht. „Das sind Eckpunkte, das ist nicht das fertige Gesetz“, sagte Blankenburg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). An vielen Stellen gehe die Arbeit jetzt erst los. Denn nicht Eckpunkte, sondern Paragrafen würden festlegen, wie sozial und wie wirksam das Gesetz am Ende wirklich werde.

Die Sozialdemokraten, die in der letzten Legislatur das Gebäudeenergiegesetz mit beschlossen haben, hadern mit dem, worauf sich die Koalition für eine Reform geeinigt hat. „Als SPD hätten wir uns einen anderen Weg gewünscht“, sagte Blankenburg. Aber die meisten Menschen in hätten in der Bundestagswahl mit ihrem Kreuz für eine Abkehr vom bisherigen Gesetz gestimmt. „Wir arbeiten mit dem, was da ist und nehmen die Herausforderung an, nun dafür zu sorgen, dass aus diesen politischen Eckpunkten ein Gesetz wird, das trägt.“

Die Richtung sei klar, sagte Blankenburg weiter: „weg von Öl und Gas, hin zu erneuerbarer Wärme“. Damit müsse auch keiner mehr abwarten, die Förderung für erneuerbare Heizungen laufe weiter. „Die Entscheidung ist zweifelsfrei: Fossile Heizungen werden absehbar zur Kostenfalle. Die Fernwärme oder die Wärmepumpe sind die vernünftigste Entscheidung.“

Blankenburg nennt zwei Bereiche, in denen er Änderungsbedarf sieht: Die Förderung müsse gerechter werden und bei denen ankommen, die sie wirklich bräuchten. „Wem die Heizung kaputt geht, der darf nicht aus Geldmangel auf eine Gastherme angewiesen sein“, erklärte er.

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Und er hob den Mieterschutz hervor. Die 58 Prozent der Menschen in Deutschland, die zur Miete wohnen, könnten nicht über die Heizung im Keller entscheiden, trügen aber die Rechnung. „Wenn Vermieter entscheiden dürfen, müssen Vermieter auch Verantwortung übernehmen“, sagte Blankenburg den Funke-Zeitungen. Wie konkret der Mieterschutz im neuen Gesetz aussehen soll, führte er aber nicht aus.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Heizung (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Jakob Blankenburg geht auf Distanz zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz und kündigt Änderungen an.
  • Förderung für erneuerbare Heizungen bleibt bestehen, fossile Heizungen gelten als Kostenfalle.
  • Änderungsbedarf besteht in gerechterer Förderung und verbesserter Mieterschutz.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die SPD-Fraktion, speziell Jakob Blankenburg
  • betrifft 58 Prozent der Mieter in Deutschland
  • Frist/Zeitraum: Gesetzesänderungen stehen an, konkrete Details zum Mieterschutz sind nicht genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Distanzierung von geplantem Gebäudemodernisierungsgesetz
  • Bedarf an sozial gerechterer Förderung für erneuerbare Heizungen
  • Mangelnde Entscheidungsfreiheit der Mieter in Heizungsfragen

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