NRW führt neues Modell zur Stellenvergabe für Schulen ein

4. März 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Bildungspolitik in Nordrhein-Westfalen

() – Das nordrhein-westfälische Schulministerium hat ein neues Verfahren zur Steuerung von Lehrerstellen angekündigt. Damit sollen künftig bis zu 600 Stellen aus Pools für Unterrichtsausfall oder Vertretungen gezielter an Schulen in schwierigen Lagen vergeben werden, teilte das Ministerium am Mittwoch mit.

Ab dem kommenden Schuljahr gelte dies zunächst für bis zu 300 Stellen.

Hintergrund ist die Rückkehr der Gymnasien zu G9. Bislang waren sogenannte Vorgriffstellen eingerichtet worden, um den Personalbedarf der Gymnasien abzufedern; die dort eingestellten Lehrkräfte wurden für zwei Jahre an andere Schulformen abgeordnet. Diese 1.276 Stellen werden nun wie geplant an den Gymnasien benötigt.

Das neue, zunächst unbefristete Modell überführt den Grundgedanken dieser befristeten Maßnahme: Lehrkräfte können eingestellt und für etwa zwei Jahre an besonders belastete Schulen abgeordnet werden, bevor sie an ihre Stammschulen wechseln.

Die Auswahl der zu unterstützenden Schulen erfolgt durch die Bezirksregierungen anhand von Indikatoren wie der Personalausstattungsquote und dem Schulsozialindex. Schulministerin Dorothee Feller betonte, jede so besetzte Stelle verbessere die Situation an schwer zu versorgenden Schulen.

Sie verwies zudem darauf, dass sich die Lehrkräfteversorgung in der Grundschule in den 2030er Jahren voraussichtlich entspannen werde.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

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  • Neues Verfahren zur Steuerung von Lehrerstellen im NRW-Schulministerium angekündigt.
  • Bis zu 600 Stellen sollen gezielt an Schulen in schwierigen Lagen vergeben werden; zunächst 300 ab dem kommenden Schuljahr.
  • Auswahl der unterstützten Schulen erfolgt durch Bezirksregierungen anhand von Indikatoren.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Schulen in schwierigen Lagen in Nordrhein-Westfalen
  • Anzahl: bis zu 600 Stellen, zunächst 300 Stellen ab dem kommenden Schuljahr
  • Zeitraum: unbefristetes Modell, Rückkehr zu G9 und Entspannung der Lehrkräfteversorgung in den 2030er Jahren

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  • Rückkehr der Gymnasien zu G9
  • Bedarf an Lehrkräften in schwierigeren Lagen
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  • Bereitstellung von bis zu 600 Stellen aus Pools für schwierige Schulen
  • Auswahl der unterstützten Schulen erfolgt durch Bezirksregierungen anhand bestimmter Indikatoren

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