Linke-Fraktion will feste Beträge für Bürgerbeteiligung an Windkraft und Solar
Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Energiepolitik in Mecklenburg-Vorpommern: Bürgerbeteiligung neu geregelt
Schwerin () – Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner einen geänderten Entwurf für das Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz vorgelegt. Dies teilte die Fraktionsvorsitzende Jeannine Rösler mit.
Demnach sollen künftig feste jährliche Zahlungen anstelle einer Beteiligung am Stromertrag treten.
Für Windkraftanlagen sind dem Entwurf zufolge 5.000 Euro je vollem Megawatt installierter Leistung für Bürger sowie ein weiterer gleicher Betrag für die betroffenen Gemeinden vorgesehen. Bei Photovoltaik-Anlagen sollen es jeweils 2.500 Euro sein.
Der Schritt weg von Cent-Beträgen pro Kilowattstunde sei eine Reaktion auf kritische Stimmen aus der Anhörung.
Rösler begründete die Änderung mit einer besseren Verständlichkeit und Planbarkeit. Feste Beträge seien für Bürger und Kommunen deutlicher nachvollziehbar, und auch die Windbranche profitiere von der Unabhängigkeit von wetterbedingten Schwankungen.
Das Gesetz solle vor allem Akzeptanz schaffen, da Vertrauen und Transparenz die Grundlage dafür seien, dass die Menschen vor Ort von der Energiewende profitieren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Windräder (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Geänderter Entwurf für das Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz in Mecklenburg-Vorpommern.
- Feste jährliche Zahlungen anstelle von Beteiligung am Stromertrag: 5.000 Euro für Windkraft pro Megawatt für Bürger und Gemeinden, 2.500 Euro für Photovoltaik-Anlagen.
- Änderung soll Verständlichkeit und Planbarkeit erhöhen, um Akzeptanz der Energiewende zu schaffen.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene Zielgruppen: Bürger und Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern
- Region: Mecklenburg-Vorpommern
- Zahl: 5.000 Euro je Megawatt für Windkraftanlagen, 2.500 Euro für Photovoltaik-Anlagen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Einführung fester jährlicher Zahlungen statt variabler Stromertrag-Beteiligungen
- Reaktion auf kritische Stimmen aus der Anhörung
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Vorlage eines geänderten Entwurfs für das Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz
- Feste jährliche Zahlungen für Bürger und Gemeinden anstelle von Beteiligung am Stromertrag
- Schaffung von Akzeptanz durch bessere Verständlichkeit und Planbarkeit
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