Unionsfraktion will noch keine Entlastungen

5. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Vizechef der Union zur Benzinpreislage

() – Die Unionsfraktion im Bundestag erteilt schnellen Entlastungen für Autofahrer angesichts der steigenden Benzinpreise eine Absage.

Den Konflikt im und seine wirtschaftlichen Folgen müsse man zwar ernst nehmen, es sei aber „verfrüht, schon jetzt, wenige Tage nach Beginn der Luftschläge, konkrete Entlastungsmaßnahmen zu versprechen“, sagte der Vizechef der Union im Bundestag, Günter Krings (CDU), der „Welt“ (Freitagausgabe). „Denn wir wissen: Die steuerlichen Entlastungen von heute werden die finanziellen Belastungen von morgen sein.“

Die Gewährleistung der Versorgungssicherheit, insbesondere was Energie und Lebensmittel anbelangt, sei eine Kernaufgabe des Staates, so Fraktionsvize Krings. „Hierzu ist zwar bereits einiges erreicht worden, aber wir müssen hier schnell noch besser werden. Ein Resilienz- oder Notfallplan mit strategischen Reserven und einer europäischen Kooperation bei deren Aufbau kann in diesem Bereich auch unabhängig von dem aktuellen Konflikt ein guter Ansatz sein. Die aktuelle Lage gibt jedenfalls den Anlass, hierzu in der Bundesregierung nun schnell eine kluge Lösung zu erarbeiten.“

Der Fraktionsgeschäftsführer der Union, Steffen Bilger (CDU), sagte: „Noch ist nicht absehbar, ob es bei kurzfristigen Marktreaktionen bleibt oder ob sich daraus strukturelle Engpässe mit längerfristigen Auswirkungen ergeben. Entscheidend wird sein, wie sich der Konflikt entwickelt und wann zentrale Handelsrouten wie die Straße von Hormus wieder passierbar sind.“ Um die Situation zu begleiten, hätten die Koalitionsfraktionen eine Taskforce eingerichtet. „Sollte sich die Lage weiter zuspitzen, werden wir gemeinsam mit der Bundesregierung potenzielle Handlungsoptionen prüfen.“

Siehe auch:  Türkische Gemeinde kritisiert Zulassungsstopp für Integrationskurse
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Shell-Tankstelle am 04.03.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Unionsfraktion erteilt schnellen Entlastungen für Autofahrer eine Absage.
  • Keine sofortigen Entlastungsmaßnahmen aufgrund des Iran-Konflikts.
  • Taskforce zur Begleitung der situation eingerichtet.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Autofahrer betroffen, mittel bis hoch durch steigende Benzinpreise
  • Deutschland, aktuelle Situation und ggf. längerfristige Auswirkungen
  • Frist/Zeitraum: unbestimmt, abhängig von Konfliktentwicklung und Handelsrouten

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung schneller Entlastungen für Autofahrer wegen steigender Benzinpreise
  • Ernstnahme der wirtschaftlichen Folgen des Konflikts im Iran
  • Notwendigkeit eines Resilienzplans und europäischer Kooperation zur Versorgungssicherheit

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Entlastungsmaßnahmen für Autofahrer angekündigt
  • Entwicklung eines Resilienz- oder Notfallplans für Versorgungssicherheit angestrebt
  • Einrichtung einer Taskforce zur Begleitung der Situation und Prüfung von Handlungsoptionen

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,4/5 (7 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)