Unternehmen und Grüne starten Appell gegen Energiepolitik
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Energiepolitik: Widerstand gegen Netzpaket in Berlin
Berlin () – Die Grünen fordern gemeinsam mit 17 deutschen Unternehmen von der Bundesregierung, Pläne wie das sogenannte Netzpaket von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nicht in die Tat umzusetzen.
Über ein entsprechendes Papier dazu berichtet die „Frankfurter Rundschau“ von Ippen-Media. Darin fordern die Unternehmen die schwarz-rote Koalition auf, an der „Modernisierung unseres Energiesystems und am beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien“ festzuhalten. Als Online-Petition will die Partei das Papier zum Wochenende hin ins Netz stellen, um weitere Unterschriften zu sammeln.
Zu den 17 Erstunterzeichnern gehören: K2 Systems GmbH, W-I-N-D Energien GmbH, Bürgerwerke eG, EWS, Enertra, Fenercon, FluenceGP (Siemens), Joule GmbH, Green Planet, Energy, Greentech AG, Naturstrom AG, ÖkoPlus AG, reventure, Timm & Flo GmbH & Co. KG, World Fund (Climate Tech VC), Biber GmbH.
Die „Vorschläge aus dem Bundeswirtschaftsministerium haben das Potenzial, den Erneuerbaren-Ausbau scharf auszubremsen“, heißt es in dem Appell weiter. Man sei „extrem besorgt“, dass wirtschaftliche Potenziale und energiepolitische Notwendigkeiten mit den aktuellen Vorschlägen der Bundesregierung ignoriert oder verkannt würden: „Mit den Vorhaben, wie sie nun im Rahmen des Netzpakets oder den Eckpunkten eines Gebäudemodernisierungsgesetzes vorgestellt wurden, verliert die Bundesregierung die Ziele und Chancen der Energiewende aus den Augen. Sie gefährden bestehende Investitionen und Arbeitsplätze.“
Schon vor einigen Wochen hatte die Partei mit einer Unterschriftenaktion gegen das Netzpaket von Wirtschaftsministerin Reiche mobil gemacht. Mehrere Hunderttausend Menschen haben bei der Aktion bislang mitgemacht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Windräder (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Die Grünen und 17 Unternehmen fordern von der Bundesregierung, das Netzpaket von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche nicht umzusetzen.
- Eine Online-Petition soll zum Wochenende gestartet werden, um weitere Unterschriften zu sammeln.
- Die Vorschläge des Bundeswirtschaftsministeriums könnten den Ausbau erneuerbarer Energien stark bremsen und bestehende Investitionen gefährden.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Bundesregierung, 17 Unternehmen, Allgemeine Öffentlichkeit
- Region: Deutschland
- Anzahl: Mehrere Hunderttausend Unterschriften, 17 Erstunterzeichner, Frist: zum Wochenende hin
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Forderung nach Festhaltung am Ausbau der Erneuerbaren Energien
- Bedenken über mögliche negative Auswirkungen des Netzpakets auf den Erneuerbaren-Ausbau
- Besorgnis über Ignorierung wirtschaftlicher Potenziale und energiepolitischer Notwendigkeiten durch die Bundesregierung
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Verzicht auf die Umsetzung des Netzpakets von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche
- Festhalten an der Modernisierung des Energiesystems und beschleunigtem Ausbau der Erneuerbaren Energien
- Online-Petition zur Sammlung weiterer Unterschriften initiieren
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