Frauenanteil bei Beschäftigung in Rheinland-Pfalz steigt auf 47 Prozent

6. März 2026

Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Trends in Rheinland-Pfalz

() – Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in ist in den vergangenen fünf Jahren stärker gestiegen als die der Männer. Das teilte die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz- der Bundesagentur für Arbeit anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentages mit.

Demnach erhöhte sich die Beschäftigung von Frauen um 3,3 Prozent, während sie bei Männern nur um 1,4 Prozent zulegte.

Dennoch bestehen weiterhin deutliche strukturelle Unterschiede. So waren im Juni 2025 von den rund 467.600 Teilzeitbeschäftigten knapp 80 Prozent Frauen.

Auch in der Branchenverteilung gibt es klare Trennlinien: Während überdurchschnittlich viele Frauen im Gesundheits- und Sozialwesen arbeiten, ist das Verarbeitende Gewerbe nach wie vor männerdominiert.

Der Geschäftsführer der Regionaldirektion, Benjamin Wehbring, betonte, dass angesichts des demografischen Wandels das Potenzial von Frauen umfassender genutzt werden müsse. Dafür seien bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nötig.

Die Bundesagentur bietet dazu eine kostenlose Broschüre mit detaillierten Daten an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Frau mit Laptop (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Frauen in Rheinland-Pfalz: 3,3% Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in fünf Jahren
  • Männer in Rheinland-Pfalz: 1,4% Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
  • 80% der 467.600 Teilzeitbeschäftigten sind Frauen (Stand Juni 2025)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Steigender Anteil sozialversicherungspflichtig beschäftigter Frauen in Rheinland-Pfalz (3,3% vs. 1,4% bei Männern)
  • Hoher Anteil weiblicher Teilzeitbeschäftigter (80% von 467.600)
  • Dominanz von Frauen im Gesundheits- und Sozialwesen, während Männer das Verarbeitende Gewerbe dominieren

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Bereitstellung einer kostenlosen Broschüre mit detaillierten Daten
  • Betonung der Notwendigkeit, das Potenzial von Frauen umfassender zu nutzen

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