Polizeibeamte in Stralsund bei zwei Einsätzen angegriffen

7. März 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Gewalt gegen Polizeibeamte in Stralsund

() – In Stralsund sind Polizeibeamte am Donnerstag bei zwei Einsätzen innerhalb kurzer Zeit beleidigt und tätlich angegriffen worden. Das teilte das Polizeipräsidium Neubrandenburg mit.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 12:45 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes im Carl-Heydemann-Ring.

Beamte wurden zu einer alkoholisierten Person gerufen, die mit Flaschen um sich geworfen haben soll. Ein 39-jähriger polnischer Staatsangehöriger beleidigte die Einsatzkräfte und versuchte, einem Beamten ins Gesicht zu spucken und zuzuschlagen.

Der Angriff konnte abgewehrt werden. Wegen des Verdachts einer Alkoholintoxikation wurde ein Rettungswagen mit Notarzt hinzugezogen.

Nur gut eine Stunde später, gegen 14:00 Uhr, kam es auf dem Parkplatz eines weiteren Marktes im Heinrich-Heine-Ring zu einem zweiten Angriff.

Bei der Aufnahme eines Verkehrsunfalls verhielt sich der 32-jährige deutsche Unfallverursacher aggressiv, beleidigte die Beamten und hielt keinen Abstand. Als er von einem Polizisten zurückgeschoben wurde, versuchte er seinerseits, den Beamten zu schubsen.

Der Mann stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. In beiden Fällen wurden Strafanzeigen etwa wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen und Blutproben angeordnet.

Die Polizisten blieben unverletzt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizist (Archiv)

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