Prien will Lohntransparenz möglichst "bürokratiearm"

7. März 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Lohntransparenz in Deutschland debattiert

() – Familienministerin Karin Prien (CDU) hat die umstrittene EU-Richtlinie zur Lohntransparenz verteidigt.

„Es ist schwer zu akzeptieren, dass Frauen in noch immer – bereinigt – rund sechs Prozent weniger verdienen als Männer in vergleichbarer Position“, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Entgelttransparenzrichtlinie schafft Klarheit. Denn gleiche Arbeit soll auch gleich entlohnt werden – für Männer und Frauen.“

Auf die Nachfrage, ob die Missgunst im Betrieb steige, wenn Gehälter offengelegt werden müssten, sagte die Ministerin: „Es ist eine Frage der Unternehmenskultur, wie man mit solchen Instrumenten umgeht. Wir haben in Deutschland bereits eine ganze Reihe von Unternehmen, die davon überzeugt sind, dass faire und transparente Vergütungsstrukturen ein Wettbewerbsvorteil sind.“

Die Richtlinie wolle sie „so bürokratiearm umsetzen wie möglich“, sagte Prien. Deutschland sei in einer Situation, in der die Konkurrenzfähigkeit „die entscheidende Frage“ sei. Es würden digitale Instrumente zur Verfügung gestellt, die es auch kleineren Unternehmen erleichtern würden, den Anforderungen zu entsprechen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karin Prien am 05.03.2026

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Karin Prien verteidigt die EU-Richtlinie zur Lohntransparenz.
  • Frauen verdienen in Deutschland bereinigt rund sechs Prozent weniger als Männer in vergleichbarer Position.
  • Die Umsetzung der Richtlinie soll bürokratiearm und durch digitale Instrumente erleichtert werden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Frauen in Deutschland, die in vergleichbaren Positionen arbeiten
  • Rund sechs Prozent geringeres Einkommen im Vergleich zu Männern
  • Fokus auf Unternehmen mit transparenten Vergütungsstrukturen als Wettbewerbsvorteil

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ungleichheit in der Bezahlung zwischen Männern und Frauen
  • Ziel der EU-Richtlinie: Schaffung von Lohntransparenz und Fairness
  • Bedeutung einer positiven Unternehmenskultur für die Umsetzung von Transparenzmaßnahmen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Umsetzung der EU-Richtlinie zur Lohntransparenz möglichst bürokratiearm
  • Bereitstellung digitaler Instrumente für kleine Unternehmen
  • Förderung fairer und transparenter Vergütungsstrukturen als Wettbewerbsvorteil

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