Prien warnt vor Diskriminierung durch KI
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz in Berlin
Berlin () – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) warnt vor Diskriminierung durch Künstliche Intelligenz. KI werde mit Internetdaten trainiert und übernehme darin enthaltene Vorurteile, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Antwort darauf ist nicht nur Regulierung, sondern mehr Transparenz und klare Qualitätsstandards.“
Als Beispiel nannte Prien die Vorauswahl von Bewerbungen durch KI-gestützte Systeme. „Werden solche Systeme mit historischen Unternehmensdaten trainiert, kann es zu Benachteiligungen von Frauen kommen“, warnte sie. „Wenn in der Vergangenheit überwiegend Männer in bestimmten Positionen eingestellt oder befördert wurden, lernt die KI solche Muster.“
Prien forderte klare Standards für Transparenz bei Trainingsdaten, Prüfmechanismen auf Diskriminierungsrisiken und stärkere Diversität in Entwicklungsteams. „Wir müssen uns fragen, ob Entwicklung, Training und Einsatz dieser Systeme die Perspektiven von Frauen ausreichend berücksichtigen“, so die Frauenministerin. Derzeit seien Frauen in der KI-Entwicklung und in technischen Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert. Das präge Fragestellungen, Datenauswahl und Bewertungsmaßstäbe. „Ob das immer klassische Regulierung bedeutet oder auch Selbstverpflichtungen oder Zertifizierungen umfassen könnte, muss im Detail diskutiert werden.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karin Prien am 05.03.2026 |
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- Diskriminierung durch KI, da sie mit voreingenommenen Internetdaten trainiert wird
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