Banaszak bezeichnet Amtszeit-Teilung im Ländle als "Quatsch"

9. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Baden-Württemberg: Koalitionsverhandlungen beginnen

() – Den Vorschlag von Jens Spahn (CDU), angesichts des knappen Wahlergebnisses die Amtszeit des Ministerpräsidenten in zu teilen, hat der Co-Parteichef der Bundesgrünen, Felix Banaszak, als „Quatsch“ zurückgewiesen.

„Bei Wahlen gewinnt man entweder oder man verliert. Und irgendeiner ist vorne. Und 0,5 Prozentpunkte sind 0,5 Prozentpunkte. Gerhard Schröder hat mal mit noch weniger vor Edmund Stoiber gewonnen. Und da hat auch niemand ins Spiel gebracht, dass Edmund Stoiber doch auch nach zwei Jahren die Bundesregierung übernehmen könnte“, sagte Banaszak am Montag in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“.

Nach dem Wahlsieg der Grünen fordert die Grüne Jugend Spitzenkandidat Cem Özdemir auf, den umstrittenen Bürgermeister von Tübingen, Boris Palmer (ehemals Grüne), nicht ins Kabinett aufzunehmen. Felix Banaszak sagte dazu: „Ich werde Cem Özdemir nicht aus Berlin Vorschläge für sein Kabinett machen und sagen, der darf und der darf nicht“.

Der Grünen-Politiker stellte klar: „Die nächsten Tage müssen Grüne und Union ein Verhältnis zueinander entwickeln. Ich finde richtig, dass Cem Özdemir heute gesagt hat: Wir wollen das auf Augenhöhe miteinander machen. Die Wahlergebnisse sind sehr, sehr nah beieinander. Und natürlich funktioniert eine Regierung nur dann gut, wenn beide Partner sich darin auch wiederfinden. Und dann werden irgendwann die Ministerien nach den Inhalten verteilt. Dann entscheiden die Grünen, wer für die Grünen in die Ministerien einzieht“, so Banaszak.

Siehe auch:  Van Aken fordert Sanktionen gegen Trump-Minister
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Cem Özdemir und Manuel Hagel am 08.03.2026

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Felix Banaszak nennt den Vorschlag von Jens Spahn zur Teilung der Amtszeit "Quatsch".
  • Grüne Jugend fordert Cem Özdemir auf, Boris Palmer nicht ins Kabinett aufzunehmen.
  • Banaszak betont die Notwendigkeit eines Verhältnisses zwischen Grünen und Union auf Augenhöhe.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Grüne Partei und ihre Jugendorganisation
  • Region: Baden-Württemberg
  • Zahlen/Fristen: Wahlergebnis mit 0,5 Prozentpunkten Unterschied

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Vorschlag von Jens Spahn zur Teilung der Amtszeit aufgrund eines knappen Wahlergebnisses
  • Forderung der Grünen Jugend, Boris Palmer nicht ins Kabinett aufzunehmen
  • Banaszaks Betonung eines Verhältnisses zwischen Grünen und Union auf Augenhöhe

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Grüne und Union müssen ein Verhältnis zueinander entwickeln
  • Cem Özdemir hat betont, dass eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe notwendig ist
  • Entscheidung über Ministerien wird nach Inhalten verteilt und von den Grünen getroffen

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