Merz ruft wegen Ukraine "Nationalen Sicherheitsrat" zusammen

22. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Entwicklungen beim G20-Gipfel in Johannesburg

/Johannesburg () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vom G20-Gipfel in Johannesburg aus den sogenannten „Nationalen Sicherheitsrat“ zusammengetrommelt, um über die Lage in der zu beraten. Das teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius am späten Samstagabend mit.

„Der Bundeskanzler hat die Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates über seine Gespräche mit europäischen und internationalen Partnern informiert“, so der Sprecher. Der Sicherheitsrat habe „bekräftigt, dass sich am Prozess der Aushandlung eines fairen und dauerhaften Friedens für die Ukraine weiterhin mit großem Engagement beteiligen wird“, wie es hieß.

Das dürfte wohl auch als erneute Botschaft in Richtung Washington gemeint sein, nachdem die US-Regierung einen „28-Punkte-Plan“ für die Ukraine vorgelegt hatte, der das Gipfeltreffen in infiltriert hatte und in weiten Teilen von Deutschland und den europäischen Partnern abgelehnt wird. So soll nach Vorstellung der Trump-Regierung die Ukraine auf Territorium verzichten, die Armeestärke begrenzen und auf eine Nato-Mitgliedschaft endgültig verzichten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stefan Kornelius und Friedrich Merz am 22.11.2025

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Nationalen Sicherheitsrat einberufen.
  • Diskussion über die Lage in der Ukraine und Deutschlands Engagement für einen Frieden.
  • Ablehnung des US-amerikanischen "28-Punkte-Plans" für die Ukraine durch Deutschland und europäische Partner.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates
  • Fokus auf die Ukraine, G20-Gipfel in Johannesburg
  • Ablehnung des US-"28-Punkte-Plans", der Auswirkungen auf die Ukraine hat

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Beratung über die Lage in der Ukraine
  • Engagement für einen fairen und dauerhaften Frieden
  • Ablehnung des US-amerikanischen "28-Punkte-Plans" für die Ukraine

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Nationalen Sicherheitsrat einberufen, um über die Lage in der Ukraine zu beraten.
  • Der Sicherheitsrat hat beschlossen, dass Deutschland sich weiterhin aktiv am Prozess der Aushandlung eines fairen und dauerhaften Friedens für die Ukraine beteiligen wird.
  • Merz informierte die Mitglieder des Sicherheitsrates über Gespräche mit europäischen und internationalen Partnern.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH