Linke: Rüstungsboom kann Thüringer Wirtschaft nicht retten

14. März 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftspolitik in Thüringen: Rüstungsindustrie skeptisch

() – Der wirtschaftspolitische Sprecher der Linken-Fraktion im Thüringer Landtag, Andreas Schubert, hat die Erwartung zurückgewiesen, die Rüstungsindustrie könne die wirtschaftlichen Probleme des Freistaats lösen. Schubert teilte mit, die Hoffnung, die Deindustrialisierung in durch Rüstungsaufträge aufhalten zu können, sei unseriös.

Selbst der Branchenverband glaube nicht daran, wie in einer Anhörung des Wirtschaftsausschusses deutlich geworden sei.

Schubert berief sich auf eine Studie der Universität , die den volkswirtschaftlichen Effekt eines Rüstungsbooms für sehr überschaubar halte. Stattdessen müsse der Fokus auf andere Branchen gelegt werden.

Die kleinteilige und spezialisierte Thüringer Automobilzulieferindustrie biete gute Voraussetzungen für einen Einstieg in die Sondernutzfahrzeugsparte, etwa für Landwirtschaft oder öffentlichen Nahverkehr, nicht nur für Rüstungsgüter.

Der Abgeordnete verwies zudem auf den im Haushalt beschlossenen Transformationsfonds in Höhe von 70 Millionen Euro, der die Transformation von Unternehmen mit Eigenkapital unterstützen soll. In dieser Sache sei jedoch noch nicht viel vorangekommen, so Schubert.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flugabwehrkanonenpanzer Gepard (Archiv)

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  • Rüstungsindustrie kann wirtschaftliche Probleme in Thüringen nicht lösen.
  • Fokussierung auf andere Branchen, insbesondere Automobilzulieferindustrie für Sondernutzfahrzeuge, empfohlen.
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  • Unglaubwürdigkeit der Aussicht, die Rüstungsindustrie könne wirtschaftliche Probleme lösen
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  • Fokus auf andere Branchen statt Rüstungsindustrie
  • Unterstützung der Transformation von Unternehmen durch einen Transformationsfonds von 70 Millionen Euro
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