Bundespolizei nimmt zwei Personen mit Haftbefehlen fest
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Ereignisse im Hauptbahnhof Hamm
Hamm () – Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende im Hauptbahnhof Hamm zwei Personen mit offenen Haftbefehlen festgenommen. Zudem nahmen die Einsatzkräfte eine vermisste Jugendliche in Gewahrsam, wie die Bundespolizeiinspektion Münster am Montag mitteilte.
Am Freitagabend kurz vor Mitternacht fanden Beamte eine 14-jährige Vermisste aus Bonn im Bahnhof.
Sie war von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden und wurde in die Obhut des Jugendamtes Hamm übergeben. Am Samstagnachmittag stellten Polizisten bei einer Identitätskontrolle einen Haftbefehl gegen eine 43-jährige Bulgarin fest.
Sie war 2025 wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt worden, hatte diese aber nicht beglichen, weshalb sie eine 15-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten musste.
Ebenfalls aufgrund eines offenen Haftbefehls wurde am Sonntagmorgen ein 33-jähriger Russe festgenommen. Er hatte in einem Regionalbahn nach Hamm bei einer Ticketkontrolle das Deutschlandticket einer anderen Person vorgelegt.
Bei der Überprüfung seiner Identität wurde der Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Gießen entdeckt. Auch er konnte eine ausstehende Geldstrafe von 800 Euro nicht bezahlen und wurde zur Verbüßung einer 20-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe eingeliefert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Festnahme mit Handschellen (Archiv) |
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- Festnahme einer 14-jährigen vermissten Jugendlichen aus Bonn im Hauptbahnhof Hamm
- 43-jährige Bulgarin mit Haftbefehl wegen unbezahlter Geldstrafe von 900 Euro, 15-tägige Ersatzfreiheitsstrafe
- 33-jähriger Russe mit Haftbefehl für unbezahlte Geldstrafe von 800 Euro, 20-tägige Ersatzfreiheitsstrafe
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