Thüringen plant "Generationenprojekt" für Hochwasserschutz an der Unstrut

17. März 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Umwelt- und Hochwasserschutz in Thüringen

() – Das Thüringer Umweltministerium hat ein neues Hochwasserschutzkonzept für die Unstrut vorgestellt. Umweltminister Tilo Kummer nannte das Vorhaben, das Teil des Nationalen Hochwasserschutzprogramms ist, ein „Generationenprojekt“.

Es soll über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren umgesetzt werden und die Sicherheit für Menschen, Gebäude und Infrastruktur entlang des Flusses deutlich erhöhen.

Die Gesamtkosten werden auf rund 400 Millionen Euro geschätzt, die sich Bund und Land teilen. Das Konzept sieht eine grundlegende Neuordnung des historischen Deichsystems vor.

Geplant sind unter anderem Deichrückverlegungen, die Schaffung von Überschwemmungsflächen und die Sanierung von Schutzanlagen nach modernen Standards. Erste bauliche Maßnahmen sollen in etwa zehn Jahren beginnen, nur die Erhöhung des Hochwasserrückhaltebeckens Straußfurt startet voraussichtlich bereits Ende 2026.

Neben dem Hochwasserschutz verfolgt das Projekt ökologische Ziele wie die Renaturierung von Auen und die Verbesserung der Gewässerqualität.

Für landwirtschaftliche Nutzflächen, die für Retentionsräume benötigt werden, sind Entschädigungen vorgesehen. Das Konzept umfasst die mittlere und untere Unstrut von Straußfurt bis zur Landesgrenze zu und soll auch den Unterliegern zugutekommen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hochwasser-Warnung (Archiv)

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  • Neues Hochwasserschutzkonzept für die Unstrut vorgestellt
  • Gesamtkosten von rund 400 Millionen Euro, Finanzierung durch Bund und Land
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  • betrifft Menschen, Gebäude und Infrastruktur entlang der Unstrut
  • Gesamtkosten von rund 400 Millionen Euro, Umsetzung über mehr als 30 Jahre
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  • Teil des Nationalen Hochwasserschutzprogramms
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