Linke in Sachsen-Anhalt kritisiert geplante Kürzungen bei Psychotherapie-Honoraren
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Magdeburg () – Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt hat die geplanten Kürzungen der Vergütung für ambulante Psychotherapie um 4,5 Prozent scharf kritisiert. Die stellvertretende Vorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin Monika Hohmann sagte am Mittwoch, die Entscheidung des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen verschärfe eine ohnehin angespannte Lage weiter und sei ein fatales Signal für die Versorgung psychisch erkrankter Menschen.
Schon heute warteten viele Menschen monatelang auf einen Therapieplatz, während der Bedarf kontinuierlich steige.
Die Kürzungen drohten die Situation insbesondere für gesetzlich Versicherte weiter zu verschlimmern, die bereits größere Hürden beim Zugang hätten. Gleichzeitig bedeuteten die Kürzungen für viele Therapeuten mehr wirtschaftlichen Druck und weniger Spielraum, Patienten aufzunehmen, was zu weniger verfügbaren Therapieangeboten und längeren Wartezeiten führen könne.
Die Linke fordert die sofortige Rücknahme der Kürzungen, einen bedarfsgerechten Ausbau von Therapieplätzen und eine bessere Finanzierung.
Unter dem Motto ‚Wir sagen Nein zu Honorarkürzungen!‘ unterstützt die Landtagsfraktion eine Demonstration der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung am Donnerstag um 16 Uhr auf dem Erhard-Hübener-Platz in Magdeburg.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klinik für Psychiatrie (Archiv) |
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- Region: Sachsen-Anhalt; Demonstration am Donnerstag um 16 Uhr in Magdeburg
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