Razzia gegen Schwarzarbeit im Abrissgewerbe in Frankfurt

18. März 2026

Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftskriminalität im Abrissgewerbe in Frankfurt

() – Staatsanwaltschaft und Zoll haben eine großangelegte Razzia gegen mutmaßlich organisierte Schwarzarbeit im Abrissgewerbe durchgeführt. Das teilten die Behörden am Mittwoch mit.

Bei Durchsuchungen in 37 Geschäftsräumen und Wohnungen in sechs Bundesländern, darunter Frankfurt, Offenbach und , wurden vier Haftbefehle vollstreckt und Beweismaterial sichergestellt. Rund 380 Einsatzkräfte waren an der Aktion beteiligt.

Die Ermittlungen richten sich gegen 31 Personen.

Sie stehen im Verdacht, in erheblichem Umfang Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten und Steuern hinterzogen zu haben. Im Zentrum des Verfahrens steht ein Bauunternehmen, das seit 2020 bundesweit Abrissarbeiten im Wert von rund 30 Millionen Euro durchgeführt haben soll.

Den Betreibern wird vorgeworfen, Scheinrechnungen über 12 Millionen Euro genutzt zu haben, um Schwarzlohnzahlungen zu verschleiern.

Der bisher ermittelte Gesamtschaden für Sozialkassen und Fiskus beläuft sich auf etwa 7,8 Millionen Euro. Zur Sicherung wurden Vermögensarrest in Höhe von rund 8,4 Millionen Euro angeordnet und bereits Bargeld sowie Fahrzeuge gepfändet.

Bei den Durchsuchungen wurden zudem Cannabis und Munition sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Geldfund (Archiv), Zoll via

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  • Vier Haftbefehle vollstreckt, 31 Personen im Verdacht
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  • Betroffene: 31 Personen
  • Regionen: 6 Bundesländer (u.a. Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden)
  • Zahlen: 30 Millionen Euro Umsatz, 7,8 Millionen Euro Schaden, 8,4 Millionen Euro Vermögensarrest

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