Rehlinger: SPD muss sich von Bürokratie-Image lösen

23. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Saarland: SPD fordert grundlegende Reformen

() – Saarlands Ministerpräsidentin und SPD-Vize Anke Rehlinger hat ihre Partei nach der Wahlniederlage in zu Konsequenzen in drei Schritten aufgefordert. „Es hat der SPD noch nie gutgetan, ihre Probleme durch Personalwechsel allein als erledigt zu betrachten“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk „.

Zu möglichen personellen Veränderungen äußerte sie sich nicht, sagte aber über die Bundespartei: „Die SPD in Berlin wird als zu technokratisch wahrgenommen. Wir klingen oft nach Aktenordnern.“ Die SPD müsse die Partei der Arbeitsplätze sein, „die nach dem Kollegen klingt, auf den man sich verlassen kann.“

Drei Punkte machte die SPD-Politikerin geltend. „Erstens: Wir müssen uns den Themen stellen, die zu Hause beim Abendbrot diskutiert werden.“ Daran müsse sich die Partei konsequent orientieren – „und nicht daran, was in der SPD den meisten Applaus bringt“.

Zweitens müsse die SPD wirtschaftliche Stärke und soziale Gerechtigkeit miteinander verbinden. „Sozialpolitik ist wichtig, aber Wirtschaftspolitik ist die Grundlage dafür, dass es allen gut gehen kann.“ Die Bundesregierung sollte gemeinsam ein mutiges Reformprogramm vorlegen, um Deutschland fit zu machen.

„Und drittens: Sich intern endlich um die einstelligen Landesverbände kümmern.“ Wenn die SPD in großen Ländern dauerhaft einstellig sei, könne sie im Bund keine guten Wahlergebnisse holen. Bei der Wahl in vor zwei Wochen war die SPD auf 5,5 Prozent abgestürzt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Anke Rehlinger (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Anke Rehlinger fordert Konsequenzen für die SPD nach der Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz.
  • Die SPD muss wirtschaftliche Stärke und soziale Gerechtigkeit verbinden.
  • Rehlinger betont die Notwendigkeit, sich um die einstelligen Landesverbände zu kümmern.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die SPD, insbesondere die Landesverbände in großen Ländern
  • Zielgruppen: Wähler in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, Parteimitglieder
  • Zeiträume: nach der Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz und der Wahl in Baden-Württemberg (5,5 Prozent)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz
  • Wahrnehmung der SPD als technokratisch in Berlin
  • Schlechte Ergebnisse in mehreren Bundesländern, z.B. 5,5 Prozent in Baden-Württemberg

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die SPD soll sich den relevanten Themen stellen, die in der Bevölkerung diskutiert werden.
  • Es wird ein reformorientiertes Programm gefordert, um wirtschaftliche Stärke und soziale Gerechtigkeit zu verbinden.
  • Die SPD muss sich um die schwachen Landesverbände kümmern, um bessere Wahlergebnisse im Bund zu erzielen.
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