Dürr will bei FDP-Parteitag erneut als Vorsitzender kandidieren

23. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politiker Rücktritt und Neuwahlen in Berlin

() – FDP-Chef Christian Dürr und der gesamte Vorstand der Partei sind als Reaktion auf die jüngsten Wahlergebnisse zurückgetreten. Auf dem Bundesparteitag im Mai wollen sie bei Neuwahlen jedoch erneut antreten. „Ich denke nicht daran, aufzugeben“, sagte Dürr bei einer Pressekonferenz am Montag.

Er habe dem Bundesvorstand der FDP angeboten, die Vertrauensfrage zu stellen. „Das war vom Bundesvorstand der FDP ausdrücklich nicht gewünscht. Auf meinen Vorschlag hin hat deshalb die gesamte FPD-Führung, der gesamte Bundesvorstand Verantwortung übernommen“, sagte er.

Dürr erklärte, er sei angetreten, die Partei zu erneuern. „Diesen Kurs werde ich in Verbindung mit meiner Person auch auf dem Bundesparteitag zur Wahl stellen“, so Dürr. Die bisherige FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner ergänzte, mit einer Neuwahl ermögliche man eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Partei.

Bei der Landtagswahl in am Sonntag hatte die FDP 3,4 Prozentpunkte verloren. Mit lediglich 2,1 Prozent der Stimmen wird die Partei weder im Landtag noch in der Landesregierung vertreten sein.

Anfang März hatte die FDP bei der Landtagswahl in im Vergleich zu 2021 6,1 Prozentpunkte verloren und mit 4,4 Prozent ebenfalls die Fünf-Prozent-Hürde verpasst. Damit ist die Partei nur noch in sechs Landtagen vertreten.

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Dürr war am 16. Mai 2025 zum FDP-Vorsitzenden gewählt worden, nachdem die FDP bei der Bundestagswahl 2025 den Einzug in den Bundestag verpasst hatte und Christian Lindner seinen Rücktritt von dem Amt erklärt hatte. In der vorherigen Wahlperiode war Dürr Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Christian Dürr am 23.03.2026

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  • FDP-Chef Christian Dürr und der Vorstand sind zurückgetreten
  • Neuwahlen beim Bundesparteitag im Mai sind geplant
  • FDP verlor bei Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz 3,4 Prozentpunkte und hat 2,1 Prozent erreicht

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind die FDP und deren Führung, inklusive Christian Dürr und den gesamten Bundesvorstand
  • Wahlperiode und Neuwahlen sind für den Bundesparteitag im Mai angesetzt
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  • Rücktritt des gesamten FDP-Vorstands als Reaktion auf schlechte Wahlergebnisse
  • Verlust von Stimmenanteilen bei Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg
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