Linke fordert Monitoring von Gewalt an Frauen und Mädchen

25. November 2025

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftlicher Fokus auf Gewalt gegen Frauen in Hamburg

() – Die Linksfraktion hat für die morgige Bürgerschaftssitzung einen Antrag auf ein Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen gestellt. Ziel sei eine kontinuierliche und systematische Datenerhebung, um bestehende Lücken zu schließen und Entwicklungen transparent zu machen, teilte die Fraktion am Dienstag mit.

Hila Latifi, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, sagte, dass Femizide der brutalste Ausdruck patriarchaler Gewalt seien.

Besonders gefährdet seien Frauen, wenn sie sich trennen oder Kontrolle zurückgewinnen wollen. Auch rassifizierte Frauen, Frauen mit Behinderung, mit eheabhängigem Aufenthaltstitel oder in prekären Arbeitsverhältnissen seien betroffen.

Latifi betonte, dass es zwar Zahlen zu Mord und Totschlag gebe, jedoch unklar sei, wie viele dieser Taten tatsächlich geschlechtsspezifisch motiviert seien.

Das sei nicht nur ein statistisches, sondern auch ein politisches Problem. Eine unabhängige Monitoringstelle sei notwendig, um Taten zu erfassen, Fälle auszuwerten und klare Empfehlungen für Prävention und Schutz zu entwickeln.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Demonstrantin gegen Gewalt an Frauen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Antrag auf Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen gestellt.
  • Ziel: kontinuierliche und systematische Datenerhebung zur Schließung bestehender Lücken.
  • Unklarheit über geschlechtsspezifisch motivierte Taten trotz vorhandener Zahlen zu Mord und Totschlag.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Antrag auf Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen
  • Betroffen sind vor allem Frauen in Trennungssituationen, rassifizierte Frauen, Frauen mit Behinderung, Frauen mit eheabhängigem Aufenthaltstitel, Frauen in prekären Arbeitsverhältnissen
  • Ziel ist eine kontinuierliche und systematische Datenerhebung, um bestehende Lücken zu schließen und Entwicklungen transparent zu machen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Beantragung eines Monitorings zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Femiziden
  • Femizide als Ausdruck patriarchaler Gewalt, besonders bei Trennungen oder Kontrollversuchen
  • Unzureichende Datenlage zu geschlechtsspezifischen Motiven bei Tötungsdelikten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Antrag auf Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen
  • Ziel: kontinuierliche und systematische Datenerhebung zur Schließung von Lücken
  • Notwendigkeit einer unabhängigen Monitoringstelle zur Erfassung und Auswertung von Taten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH