Linke fordert Monitoring zu Gewalt gegen Frauen in Hamburg
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Geschlechtsspezifische Gewalt in Hamburg
Hamburg () – Die Linke-Fraktion in der Hamburger Bürgerschaft hat ein systematisches Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen gefordert. Wie die Fraktion mitteilte, soll eine unabhängige Stelle Fälle erfassen und auswerten, um strukturelle Ursachen von Gewalt sichtbar zu machen.
Die frauenpolitische Sprecherin Hila Latifi erklärte, die aktuellen Zahlen zu häuslicher und familiärer Gewalt seien erschütternd.
Besonders im digitalen Bereich seien die Gewaltformen drastisch angestiegen. In diesem Jahr wurden bereits sechs partnerschaftliche Tötungen an Frauen registriert, drei davon innerhalb eines Monats.
Ko-Fraktionsvorsitzender David Stoop kritisierte, dass sowohl der Opferschutz als auch die Präventionsarbeit mit jungen Männern in Hamburg nicht ausreichend finanziert seien.
Die Frauenhäuser seien überlastet und es bestehe seit Jahren die dringende Notwendigkeit, die Kapazitäten auszuweiten. Ein entsprechender Antrag der Linksfraktion zu den letzten Haushaltsverhandlungen wurde abgelehnt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Linke-Fraktion fordert systematisches Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen.
- In diesem Jahr bereits sechs partnerschaftliche Tötungen an Frauen registriert, drei davon innerhalb eines Monats.
- Antrag der Linksfraktion zur Ausweitung der Kapazitäten in Frauenhäusern wurde abgelehnt.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Frauen und Mädchen in Hamburg
- Aktuell sechs partnerschaftliche Tötungen in 2023, drei innerhalb eines Monats
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- Forderung nach einem systematischen Monitoring zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Tötungen an Frauen und Mädchen
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- Kritik an unzureichender Finanzierung von Opferschutz und Prävention bei jungen Männern
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