Ölkrise: Schnieder lehnt Rückkehr zu Neun-Euro-Ticket ab

28. März 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Verkehrspolitik in Berlin: Neue Maßnahmen abgelehnt

() – Trotz steigender Spritpreise hat Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) Forderungen nach einer Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket eine Absage erteilt.

Das Deutschlandticket sei mit 63 Euro „immer noch weitaus günstiger als reguläre Monatskarten – und das bei deutschlandweiter Einsatzmöglichkeit“, sagte Schnieder den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Die Finanzierung sei gesichert bis 2030. „Für weite Teile unseres Landes kann ich nur empfehlen, auf das Deutschlandticket umzusteigen – gerade in der jetzigen Situation.“

Den Vorschlag von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), Spritpreisgrenzen nach dem Vorbild von einzuführen, lehnte Schnieder ebenfalls ab. In Luxemburg gebe es seiner Ansicht nach Einheitspreise. „Das ist ein starker Eingriff in den Markt, der Wettbewerb behindert. Das sollten wir nur im absoluten Notfall in Betracht ziehen.“

Nein sagte Schnieder auch zu einem Tempolimit auf Autobahnen. „Wer verhalten fährt, spürt das im Geldbeutel. Das merken die Leute auch ohne Tempolimit“, sagte er.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bahn-App (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Verkehrsminister Patrick Schnieder lehnt Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket ab
  • Deutschlandticket bleibt mit 63 Euro günstiger als reguläre Monatskarten, Finanzierung bis 2030 gesichert
  • Vorschlag von Finanzminister Klingbeil für Spritpreisgrenzen und Tempolimit auf Autobahnen abgelehnt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), Finanzminister Lars Klingbeil (SPD)
  • Zielgruppe: Nutzer von Nahverkehr und Autobahnfahrer in Deutschland
  • Zeitraum: Deutschlandticket bis 2030, keine spezifischen Zahlen zu Nutzung oder Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Absage an Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket trotz steigender Spritpreise
  • Deutschlandticket als kostengünstige Alternative mit bundesweiter Nutzung
  • Ablehnung von Spritpreisgrenzen und Tempolimit als Marktintervention

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verkehrsminister lehnte Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket ab
  • Deutschlandticket bleibt bis 2030 finanziert
  • Keine Einführung von Spritpreisgrenzen oder Tempolimit
4,6/5 (29 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH