Wolfsangriff: Jagdverband für Auswilderung mit Sender oder Tötung

31. März 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Wolfsmanagement und Tierschutz in Hamburg

() – Nachdem ein Wolf am Montagabend beim Versuch, das Tier aus einer mit Automatiktüren gesicherten Passage in Hamburg-Altona zu befreien, eine Frau angefallen und ins Gesicht gebissen hat, fordert Helmut Dammann-Tamke, Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV), in „Bild“ (Mittwochausgabe) drastische Konsequenzen. Der Wolf, der nach dem Vorfall ohne Betäubung gefangen und vorläufig im Wildgehege Klövensteen in Rissen untergebracht werden konnte, soll laut dem DJV-Präsidenten eingeschläfert oder mit einem Sender ausgewildert werden.

„Die Verantwortung liegt jetzt bei der Politik, zu entscheiden, was passiert“, sagte Dammann-Tamke der „Bild“ (Mittwochausgabe). „Ein Wildtier in Gefangenschaft zu halten ist schon aus Tierschutzgründen keine Option. Entweder der Wolf wird eingeschläfert oder am Rand von Hamburg wieder ausgesetzt. Sollte sich die Politik zu Letzterem entscheiden, fordern wir ein Senderhalsband. Bei weiteren Auffälligkeiten muss dann unbedingt gehandelt werden.“ Handeln hieße in dem Fall laut „Bild“, dass der Wolf getötet werden muss.

„Es gibt einen Präzedenzfall: Im Jahr 2016 wurde Wolf `Kurti` in für weit weniger auffälliges Verhalten zum Abschuss freigegeben und getötet: Er näherte sich mehrfach Spaziergängern mit Hunden – das war nachweisbar, da er ein Sendehalsband trug“, erklärte der Jagdverbandschef. Es gehe jetzt darum, ein „möglichst konfliktarmes Zusammenleben von Menschen, Wölfen und Weidetieren zu gewährleisten“, so Dammann-Tamke.

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Der Wolf müsse in endlich lernen, Abstand zu halten, forderte er. Das gehe nur mit dem Abschuss von Einzeltieren, das dann das Verhalten des ganzen Rudels präge.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jägersitz (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Wolf hat Frau ins Gesicht gebissen, während er in einer Passage gefangen war.
  • DJV-Präsident fordert Einschläferung oder Auswilderung mit Senderhalsband.
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  • Wolf in Hamburg-Altona, Vorfall betrifft eine Frau
  • Drastische Maßnahmen gefordert: Einschläferung oder Auswilderung mit Sender
  • Präzedenzfall 2016: Wolf in Niedersachsen für weniger auffälliges Verhalten getötet

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  • Wolf hat Frau in Hamburg-Altona angegriffen und gebissen
  • Forderungen nach Konsequenzen von DJV-Präsident Dammann-Tamke
  • Notwendigkeit, ein konfliktfreies Zusammenleben von Mensch, Wolf und Weidetieren zu gewährleisten
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