Münchner Gericht eröffnet Prozess gegen mutmaßige IS-Unterstützerin

25. November 2025

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Verfahren gegen mutmaßliche IS-Anhängerin in München

() – Das Oberlandesgericht München hat das Hauptverfahren gegen Lydia G. eröffnet, die der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland verdächtigt wird. Der 8. Strafsenat des Gerichts ließ die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft München unverändert zur Hauptverhandlung zu, wie das Gericht mitteilte.

Der Generalstaatsanwaltschaft zufolge soll sich die 37-Jährige spätestens im Oktober 2014 mit ihren minderjährigen Kindern dem Islamischen Staat im syrischen Bürgerkriegsgebiet angeschlossen haben.

Die Angeklagte wird beschuldigt, ihre Kinder durch die Verbringung in das Kriegsgebiet in Gefahr gebracht zu haben.

Der Vorsitzende Richter hat insgesamt 13 Verhandlungstermine zwischen dem 11. Februar und 28. April 2026 angesetzt. Die Hauptverhandlungen finden jeweils um 9:30 Uhr im Sitzungssaal B 277 des Strafjustizzentrums München an der Nymphenburger Straße statt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Eingang zum Strafjustizzentrum München (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Lydia G., 37 Jahre alt, beschuldigt der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung
  • Kinder (minderjährig), in Gefahr gebracht durch Verbringung ins Kriegsgebiet
  • 13 Verhandlungstermine zwischen 11. Februar und 28. April 2026, 9:30 Uhr, Strafjustizzentrum München

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland
  • Anschluss an den Islamischen Staat im syrischen Bürgerkriegsgebiet
  • Gefährdung ihrer minderjährigen Kinder durch Verbringung in das Kriegsgebiet

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Hauptverfahren gegen Lydia G. wurde eröffnet.
  • Anklage der Generalstaatsanwaltschaft wird unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen.
  • Insgesamt 13 Verhandlungstermine zwischen dem 11. Februar und 28. April 2026 angesetzt.

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