Schulze fordert enge Einbindung der Länder bei Reformen

4. April 2026

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Soziale Herausforderungen in Sachsen-Anhalt

() – Der Ministerpräsident von -Anhalt, Sven Schulze (CDU), fordert vom Bund eine enge Einbindung der Ministerpräsidenten in die Pläne für die Sozialreformen sowie eine besondere Rücksicht auf den Osten.

Zugleich warnte er im Gespräch mit dem „Redaktionsnetzwerk “ vor einem „wochenlangen Hin und Her“. Vor allem müsse es jetzt schnell gehen.

„Und am Ende darf nicht nur der kleinste gemeinsame Nenner herauskommen.“

Der Osten sei in vielen Bereichen anders aufgestellt. „Bei uns bekommt die überwiegende Zahl der Rentner ausschließlich staatliche Rente. Und auch diejenigen, die in den nächsten Jahren in Rente gehen, können jetzt nicht mehr privat vorsorgen.“

Das müsse die Bundesregierung bei den Reformen berücksichtigen.

„Auch bei der Demografie haben und andere ostdeutsche Länder besondere Herausforderungen. Wir sind das älteste Bundesland: Der Altersdurchschnitt liegt bei uns bei 48 Jahren – bundesweit sind es 44 Jahre.“

Das verursache im Gesundheitswesen und in der Pflege andere Probleme.

„Auch das muss die Bundesregierung mitdenken.“ In der Wirtschaft treffe die aktuelle Lage Sachsen-Anhalt ebenfalls besonders hart.

Zur Diskussion über eine mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer im Bund sagte Schulze, die Bundesregierung müsse auch hier den Osten besonders im Blick haben: „Bei uns ist das Durchschnittsgehalt mehrere Hundert Euro geringer als in Westdeutschland. Und wir dürfen die Mittelschicht nicht zusätzlich belasten.“

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Nötig sei ein abgestimmtes Verfahren, gemeinsam mit den Ländern, mahnte der CDU-Politiker.

„Denn wir haben Mitspracherecht bei Dingen, die etwa im Bundesrat beraten werden müssen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sven Schulze (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Sven Schulze fordert enge Einbindung der Ministerpräsidenten in die Sozialreformen.
  • Besondere Rücksicht auf die wirtschaftlichen Bedingungen im Osten gefordert.
  • Der Altersdurchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 48 Jahren, was besondere Herausforderungen mit sich bringt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Ministerpräsidenten, Rentner, Mittelschicht
  • Region: Sachsen-Anhalt, Ostdeutschland
  • Zahlen: Altersdurchschnitt 48 Jahre in Sachsen-Anhalt, 44 Jahre bundesweit; geringeres Durchschnittsgehalt in Ostdeutschland

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Enge Einbindung der Ministerpräsidenten in Sozialreformen gefordert
  • Besondere Herausforderungen in Ostdeutschland, z.B. hohe Rentenabhängigkeit vom Staat
  • Demografische Probleme aufgrund eines höheren Altersdurchschnitts in Sachsen-Anhalt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Enge Einbindung der Ministerpräsidenten in die Sozialreformen fordern
  • Besondere Rücksicht auf die spezifischen Herausforderungen des Ostens nehmen
  • Abgestimmtes Verfahren mit den Ländern fordern, insbesondere im Hinblick auf den Bundesrat
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