Nord-Finanzminister drängen auf Reform der Schuldenbremse

26. November 2025

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Finanzpolitik in Lübeck: Haushaltslage und Reformen

() – Die Finanzminister der norddeutschen Länder haben sich bei ihrer vierten Nord-Finanzministerkonferenz in Lübeck über die angespannte Haushaltslage und die Reform der Schuldenbremse ausgetauscht. Wie das niedersächsische Finanzministerium am Mittwoch mitteilte, standen neben der aktuellen Haushaltssituation auch Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung und die anstehenden Tarifverhandlungen auf der Tagesordnung.

Trotz positiver Tendenzen in der Oktober-Steuerschätzung bleibt die Haushaltslage der Länder weiterhin angespannt, wobei Kredite und Entnahmen aus Rücklagen notwendig sind. Die Nordländer fordern gemeinsame Anstrengungen von Bund und Ländern zur Stärkung der Wirtschaft. Zudem verbinden sie klare Erwartungen an die Kommission zur Reform der Schuldenbremse, die Investitionsmöglichkeiten auch jenseits der bisherigen Schuldenregeln ermöglichen soll.

Die Nordländer fordern zudem, in Krisenzeiten überjährig Notkredite aufnehmen zu können. Die vergangenen Jahre hätten deutlich gezeigt, dass außergewöhnliche Belastungen – etwa nach der Corona-Pandemie – nicht nach einem Kalenderjahr enden, hieß es.

Weitere Themen waren die Forderung nach einer gerechteren Erbschaftsteuer, die Einrichtung einer Taskforce zur Geldwäschebekämpfung in sowie die Stärkung der Resilienz im Zahlungsverkehr.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schuldenuhr (Archiv)

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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Finanzminister der norddeutschen Länder
  • Bereiche: Haushaltslage, Schuldenbremse, Geldwäschebekämpfung, Tarifverhandlungen
  • Zeitrahmen: Krisenzeiten, nach der Corona-Pandemie, laufende Diskussionen

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  • Klare Erwartungen an die Reform der Schuldenbremse und Investitionsmöglichkeiten
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