Iran-Krieg: Masala fürchtet endgültigen Bruch der Nato

7. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Entwicklungen in München über NATO

() – Der Politikwissenschaftler Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr in München sieht die Bundesregierung in der Pflicht, die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Angriffe auf die zivile Infrastruktur des zu verurteilen, und erwartet für diesen Fall den endgültigen Bruch der Nato.

„Angriffe auf zivile Ziele sind letzten Endes Kriegsverbrechen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk “ (Mittwochausgabe). Die wurden zwar auch von den USA schon begangen. „Aber sie haben diese Verbrechen nie angekündigt“, so Masala.

„Wenn es dazu kommt, kann auch eine Bundesregierung mit ihrem `Wir sind jetzt mal ganz ruhig`-Kurs nicht einfach fortfahren. Sie müsste das vielmehr sehr eindeutig und klar verurteilen“, erklärte er. „Und das bedeutet: Wir laufen auf den endgültigen Bruch der Nato zu.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Carlo Masala (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Carlo Masala sieht die Bundesregierung in der Pflicht, Angriffe auf zivile Infrastruktur des Iran zu verurteilen.
  • Er erwartet den endgültigen Bruch der NATO, falls solche Angriffe stattfinden.
  • Angriffe auf zivile Ziele bezeichnet er als Kriegsverbrechen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Bundesregierung Deutschland
  • Zielgruppe: NATO, internationale Gemeinschaft
  • Erwartung: endgültiger Bruch der NATO bei Angriffen auf zivile Infrastruktur des Iran

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Angriffe auf zivile Ziele gelten als Kriegsverbrechen.
  • Ankündigung solcher Angriffe durch Trump könnte politischen Druck auf die Bundesregierung erzeugen.
  • Möglicher endgültiger Bruch der NATO als Konsequenz der Reaktion auf Trumps Vorgehen.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesregierung muss angekündigte Angriffe auf zivile Infrastruktur des Iran verurteilen
  • Klare Positionierung ist notwendig, um diplomatischen Kurs zu ändern
  • Gefahr eines endgültigen Bruchs der NATO aufzeigen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH