Kommunen in Niedersachsen verzeichnen höhere Steuereinnahmen bei anhaltend hohem Defizit

14. April 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Steuereinnahmen und Defizite in Niedersachsen

() – Die niedersächsischen Kommunen haben im vergangenen Jahr deutlich höhere Steuereinnahmen verbucht, das Finanzierungsdefizit bleibt jedoch auf hohem Niveau. Das teilte das Landesamt für Statistik (LSN) mit.

Die Einzahlungen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben stiegen demnach um 7,8 Prozent auf rund 14,04 Milliarden Euro an.

Den größten Anteil an den Steuereinnahmen machte mit 6,135 Milliarden Euro die Gewerbesteuer aus, die um 8,4 Prozent zulegte. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer erhöhte sich sogar um 10,7 Prozent auf 4,701 Milliarden Euro.

Da die Auszahlungen der Kommunen mit einem Plus von 3,8 Prozent schwächer stiegen als die Einnahmen, sank das Finanzierungsdefizit um 8,6 Prozent auf 3,649 Milliarden Euro.

Die Gesamtverschuldung der Kommunen in Niedersachsen ist den vorläufigen Berechnungen zufolge jedoch weiter angestiegen. Sie wuchs um 4,21 Milliarden Euro auf über 23 Milliarden Euro an.

Besonders stark nahmen dabei Wertpapierschulden und Investitionskredite zu. Die Ergebnisse basieren auf der vierteljährlichen Kassenstatistik zum vierten Quartal des Vorjahres.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Steuereinnahmen der niedersächsischen Kommunen stiegen um 7,8% auf rund 14,04 Milliarden Euro.
  • Gewerbesteuer erhöhte sich um 8,4% auf 6,135 Milliarden Euro, Gemeindeanteil an der Einkommensteuer um 10,7% auf 4,701 Milliarden Euro.
  • Gesamtverschuldung der Kommunen stieg um 4,21 Milliarden Euro auf über 23 Milliarden Euro.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Niedersächsische Kommunen, Steuereinnahmen 14,04 Milliarden Euro, Anstieg um 7,8 Prozent
  • Gewerbesteuer 6,135 Milliarden Euro, Anstieg um 8,4 Prozent; Gemeindeanteil Einkommensteuer 4,701 Milliarden Euro, Anstieg um 10,7 Prozent
  • Gesamtverschuldung über 23 Milliarden Euro, Anstieg um 4,21 Milliarden Euro

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Höhere Steuereinnahmen durch Anstieg der Gewerbesteuer und Einkommensteueranteil
  • Steigende Auszahlungen der Kommunen, jedoch schwächer als Einnahmen
  • Zunahme der Gesamtverschuldung, insbesondere bei Wertpapierschulden und Investitionskrediten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kommunen steigern Steuereinnahmen um 7,8 Prozent auf rund 14,04 Milliarden Euro.
  • Finanzierungsdefizit sinkt um 8,6 Prozent auf 3,649 Milliarden Euro.
  • Gesamtverschuldung der Kommunen steigt um 4,21 Milliarden Euro auf über 23 Milliarden Euro.
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