Verkehrsunfälle im Norden von Rheinland-Pfalz gehen insgesamt zurück, aber mehr Verletzte

14. April 2026
Verkehrsunfälle im Norden von Rheinland-Pfalz gehen insgesamt zurück, aber mehr Verletzte

Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung

Verkehrssicherheit in Koblenz im Fokus

() – Die Zahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Koblenz ist im vergangenen Jahr gesunken. Wie die Polizei mitteilte, wurden 2025 insgesamt 44.101 Unfälle aufgenommen, weniger als im Vorjahr.

Allerdings stieg die Zahl der Verletzten und Getöteten um 3,1 Prozent auf 5.866 Personen an. Während die Zahl der Verkehrstoten auf 47 sank, nahmen die Schwerverletzten um 10,9 Prozent auf 914 zu.

Besonders im Fokus stehen weiterhin junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren sowie Senioren.

Junge Fahrer waren an 19,1 Prozent aller Unfälle beteiligt, wobei ihr Anteil an Unfällen mit Personenschaden stieg. Bei den über 65-Jährigen wurde mit 9.581 Unfallbeteiligungen ein neuer Höchststand erreicht.

Einen deutlichen Anstieg gab es auch bei Unfällen mit Kindern, wobei jedoch kein Kind tödlich verletzt wurde. Die Zahl der Schulwegunfälle mit verletzten Kindern stieg um 30,8 Prozent auf 51 Fälle.

Die Unfälle unter Alkoholeinfluss gingen um 9 Prozent zurück, während Unfälle mit Drogeneinfluss deutlich weniger wurden.

Deutlich angestiegen sind dagegen Unfälle mit Pedelecs und Fahrrädern (989 Fälle) sowie mit E-Scootern (211 Fälle). Auch die Unfälle mit motorisierten Zweirädern nahmen um 7,2 Prozent zu, wobei nicht angepasste Geschwindigkeit als Hauptursache festgestellt wurde.

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Polizeipräsident Süs betonte, die leicht rückläufigen Gesamtzahlen seien erfreulich, dürften aber nicht zur Entwarnung führen. Prävention und Aufklärung blieben zentral.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei in (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Verkehrsunfälle im Polizeipräsidium Koblenz sanken auf 44.101 im Jahr 2025.
  • Anzahl der Verletzten und Getöteten stieg um 3,1 Prozent auf 5.866 Personen.
  • Schulwegunfälle mit verletzten Kindern stiegen um 30,8 Prozent auf 51 Fälle.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft junge Fahrer (18-24 Jahre) und Senioren (über 65 Jahre)
  • Unfallbeteiligungen bei über 65-Jährigen über 9.500
  • 30,8 Prozent Anstieg der Schulwegunfälle mit verletzten Kindern auf 51 Fälle

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  • Rückgang der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle um 44.101 im letzten Jahr
  • Anstieg der Verletzten und Schwerverletzten trotz weniger Verkehrstoter
  • Hohe Unfallbeteiligung junger Fahrer und Senioren, sowie Anstieg bei Unfällen mit Pedelecs und Fahrrädern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Fokus auf Prävention und Aufklärung für junge Fahrer und Senioren
  • Maßnahmen zur Reduzierung von Schulwegunfällen mit verletzten Kindern
  • Überwachung und Kontrolle von Geschwindigkeitsverstößen bei motorisierten Zweirädern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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