Verkehrsunfälle in Göttingen gesunken, aber mehr Leichtverletzte

14. April 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Verkehrssicherheit in Göttingen im Fokus

() – Die Zahl der Verkehrsunfälle in Stadt und Landkreis Göttingen ist im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. Das teilte die Polizeiinspektion Göttingen am Dienstag mit.

Demnach wurden 2025 insgesamt 7.649 Unfälle registriert, 300 weniger als im Vorjahr. Allerdings stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden leicht auf 1.012 an.

Positiv ist die Entwicklung bei den schweren Folgen: Die Zahl der Verkehrstoten sank von 12 auf 4, die der Schwerverletzten von 148 auf 139.

Polizeidirektor Niklas Fuchs, Leiter Einsatz der Polizeiinspektion, wertete den Rückgang der Gesamtunfallzahlen und der Todesfälle als ermutigendes Signal für die Verkehrssicherheitsarbeit. Gleichzeitig bleibe aber festzuhalten, dass jeder schwere Verkehrsunfall einer zu viel sei, sagte er.

Besorgniserregend sei der Anstieg der verletzten Kinder von 50 auf 74. Die Zahl der Leichtverletzten insgesamt stieg von 1.028 auf 1.128. Im Stadtgebiet Göttingen ging die Zahl der Unfälle zurück, während die der Schwerverletzten von 28 auf 34 stieg.

Bei den Verkehrsbeteiligungen zeigten sich unterschiedliche Trends: Während die Zahl der verletzten Rad- und Pedelecfahrenden von 294 auf 252 sank, stieg sie bei Pkw-Insassen, Motorradfahrenden und Fußgängern. Auf den Bundesautobahnen A 7 und A 38 im Zuständigkeitsbereich gab es weniger Unfälle, aber mehr mit Personenschaden und vier Todesopfer.

Siehe auch:  Wetterbericht für Berlin/Brandenburg (09.02.2026)

Fuchs kündigte an, die Präventions- und Kontrollarbeit zu den Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Ablenkung und mangelnde Rücksichtnahme fortzusetzen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zahl der Verkehrsunfälle in Göttingen sank auf 7.649, 300 weniger als im Vorjahr.
  • Verkehrstote reduzierten sich von 12 auf 4, aber verletzte Kinder stiegen von 50 auf 74.
  • Präventions- und Kontrollarbeit zu Geschwindigkeit, Ablenkung und mangelnder Rücksichtnahme wird fortgesetzt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Verkehrsteilnehmer (Kinder, Pkw-Insassen, Motorradfahrende, Fußgänger)
  • Regionen: Stadt und Landkreis Göttingen
  • Zahlen: 7.649 Unfälle insgesamt, 1.012 Unfälle mit Personenschaden, 4 Verkehrstote, Anstieg der verletzten Kinder von 50 auf 74, Anstieg der Leichtverletzten von 1.028 auf 1.128

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der Gesamtunfallzahlen und der Verkehrstoten
  • Anstieg der Unfälle mit Personenschaden, insbesondere bei Kindern und Leichtverletzten
  • Unterschiedliche Trends bei Verkehrsteilnehmern; Rückgang bei Radfahrenden, Anstieg bei Pkw-Insassen und Fußgängern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Fortsetzung der Präventions- und Kontrollarbeit zu Geschwindigkeitsübertretungen, Ablenkung und mangelnder Rücksichtnahme
  • Fokus auf die Verkehrssicherheit zur Verringerung schwerer Verkehrsunfälle
  • Analyse und Maßnahmen zur Reduzierung der verletzten Kinder und Leichtverletzten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH