VW warnt vor schrumpfendem Automarkt in China

15. April 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Herausforderungen für Volkswagen in China

() – Der Volkswagen-Konzern richtet sich auf weiteren Gegenwind in ein. Ralf Brandstätter, Vorstand des Konzerns für das Chinageschäft, warnt, der größte Automarkt der Welt könnte zum ersten Mal seit knapp einem Jahrzehnt schrumpfen: „Es ist nicht auszuschließen, dass wir erstmals seit 2018 einen rückläufigen Markt in China erleben werden. Im besten Fall stagniert er bei 24 Millionen Fahrzeugen“, sagte Brandstätter der FAZ. Hintergrund ist unter anderem eine gekürzte Förderung für Elektroautos.

Auch die Wachstumserwartung schraubte Brandstätter zurück: Im Jahr 2030 werden die Verkäufe im Gesamtmarkt nach seiner Erwartung eher 26 Millionen als wie bisher prognostiziert 28 Millionen Fahrzeuge erreichen. Das verschärft den Wettbewerb weiter. Brandstätter will mit neuen Modellen dagegenhalten und die Position als führender internationaler Hersteller im Land verteidigen. „Wir kommen aber sicher nicht zu den Superrenditen früherer Jahre zurück. Diese Zeiten sind vorbei. Dafür ist der Wettbewerb in China mittlerweile viel zu groß.“

Laut Brandstätter spiegeln sich die technologischen Ambitionen Chinas klar im aktuellen Fünfjahresplan der Regierung. Er verwies in der darauf, dass Peking die Ausgaben für Forschung und Entwicklung jedes Jahr um sieben Prozent erhöhen will. „Das sind riesige Investitionen. Ein großer Teil fließt in die Künstliche Intelligenz, Quantencomputing und Robotik. China will hier unbedingt die Führungsrolle übernehmen.“ Auch müsse den Fokus auf Technologie wieder stärken: „Daraus entsteht unter anderem wirtschaftliche Stärke, und damit auch Selbstbewusstsein.“

Siehe auch:  US-Richter stoppen Rundfunk-Kürzungen und Bau von Trumps Ballsaal
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Volkswagen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Volkswagen rechnet mit einem schrumpfenden Markt in China, möglicherweise das erste Mal seit 2018.
  • Wachstumserwartung für 2030 heruntergesetzt: Statt 28 Millionen nun 26 Millionen Verkäufe erwartet.
  • China erhöht jährlich die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um sieben Prozent, fokussiert auf KI, Quantencomputing und Robotik.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Volkswagen-Konzern
  • China, größter Automarkt der Welt, möglicherweise Rückgang seit 2018
  • Verkaufsprognose 2030: 26 Millionen Fahrzeuge statt 28 Millionen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückläufiger Automarkt in China seit 2018 möglich
  • Gekürzte Förderungen für Elektroautos als Hintergrund
  • Zunehmender Wettbewerb durch technologische Ambitionen Chinas und Investitionen in Forschung und Entwicklung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Volkswagen rechnet mit einem möglichen Rückgang des Automarktes in China.
  • Die Bundesregierung plant, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Schlüsseltechnologien zu erhöhen.
  • Es wird ein verstärkter Fokus auf Technologie gefordert, um die wirtschaftliche Stärke und das Selbstbewusstsein Deutschlands zu steigern.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH