Erdbeben der Stärke 3,2 bei Leipzig registriert

15. April 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Geowissenschaftliche Ereignisse in Sachsen

() – Südlich von Leipzig hat am Dienstagabend die Erde gebebt. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) bestätigte ein Erdbeben der Stärke 3,2, dessen Epizentrum etwa 25 Kilometer südlich der Stadt zwischen Neukieritzsch und Groitzsch lag.

Das Beben ereignete sich um 18:22 Uhr und war in einer Tiefe von rund 22 Kilometern spürbar.

Die Erschütterungen wurden weithin bis ins Erzgebirge wahrgenommen. Es handelt sich um das dritte Beben dieser Stärke in der Metropolregion Halle-Leipzig seit elf Jahren.

Das Gebiet liegt auf der Leipzig--Störungszone.

Im Gegensatz zu den Schwarmbeben im Vogtland handelte es sich hier um ein Einzelereignis. Die Erdbebenüberwachung in der Region erfolgt durch den vom LfULG koordinierten Seismologie-Verbund .

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Seismograph bei der Aufzeichnung eines Erdbebens (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Regionen: Südlich von Leipzig, insbesondere zwischen Neukieritzsch und Groitzsch, Erzgebirge
  • Stärke des Erdbebens: 3,2
  • Zeitpunkt: 18:22 Uhr, Einzelereignis, drittes Beben dieser Stärke seit elf Jahren in der Metropolregion Halle-Leipzig

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erdbeben der Stärke 3,2 südlich von Leipzig registriert
  • Epizentrum etwa 25 Kilometer südlich der Stadt, zwischen Neukieritzsch und Groitzsch
  • Region liegt auf der Leipzig-Regensburg-Störungszone

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bestätigung des Erdbebens durch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG)
  • Seismologische Überwachung der Region durch den Seismologie-Verbund Sachsen
  • Information über das Beben an die Öffentlichkeit mit Details zu Stärke und Epizentrum
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH