Infratest: Union in der Sonntagsfrage wieder knapp vor AfD

6. November 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Stimmung in Berlin: Umfragen und Trends

() – Wenn schon am Sonntag wieder Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU in der von Infratest gemessenen Wählergunst derzeit auf 27 Prozent, und können damit wieder einen Punkt im Vergleich zu Oktober zulegen. Die AfD würde wie im Vormonat 26 Prozent erreichen – weiterhin ihr Höchstwert im sogenannten „ARD-Deutschlandtrend“, der am Donnerstagabend veröffentlicht wird.

Die SPD käme demnach unverändert auf 14 Prozent, die Grünen hätten weiterhin 12 Prozent in Aussicht, die Linke würde weiter 10 Prozent erzielen. BSW und FDP kommen bei Infratest unverändert auf je 3 Prozent und lägen damit unterhalb der Mandatsschwelle. Alle übrigen Parteien kämen zusammen auf 5 Prozent, das ist ein Punkt weniger als im Oktober.

Gefragt, ob die Wahl einer Partei grundsätzlich in Frage kommt, so ergibt sich für CDU/CSU ein Wählerpotenzial von 52 Prozent der Wahlberechtigten (-1 im Vgl. zu Mai). Jeder Zweite (50 Prozent) kann sich grundsätzlich vorstellen, die SPD zu wählen (-3). Für gut jeden Dritten (35 Prozent) käme die Wahl der Grünen grundsätzlich in Frage (-3). Drei von zehn Wahlberechtigten (30 Prozent) können sich die Wahl der FDP grundsätzlich vorstellen (-1). Für jeweils 28 Prozent der Wahlberechtigten käme die Wahl der AfD (+2) bzw. der Linken (+/-0) grundsätzlich in Frage. 18 Prozent sagen das vom BSW (+/-0).

Siehe auch:  Deutsche Politiker wollen von al-Sharaa klare Signale

Infratest hatte von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.300 Wahlberechtigte befragt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz bekommt nach der Kanzlerwahl Glückwünsche von der AfD (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • CDU/CSU kommt auf 27 Prozent, ein Punkt mehr seit Oktober.
  • AfD erreicht weiterhin 26 Prozent, Höchstwert im ARD-Deutschlandtrend.
  • Wählerpotenzial der CDU/CSU sinkt auf 52 Prozent, SPD auf 50 Prozent.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: CDU/CSU, AfD, SPD, Grüne, Linke, FDP, BSW
  • Zielgruppen: wahlberechtigte Bürger, potenzielle Wähler (z.B. 52% für CDU/CSU, 50% für SPD)
  • Region: Deutschland, Umfragezeitraum: Montag bis Mittwoch dieser Woche, 1.300 Befragte

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg der Beliebtheit der CDU/CSU und AfD
  • Mangelnde Veränderung bei SPD, Grünen und Linken
  • Wahlpotenzial zeigt Unzufriedenheit mit der aktuellen politischen Situation

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe

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