Linnemann gegen Erhöhung am unteren Ende des Spitzensteuersatzes

16. April 2026
Linnemann gegen Erhöhung am unteren Ende des Spitzensteuersatzes

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Steuerpolitik in Deutschland: Diskussion um Spitzensatz

() – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes zumindest für das untere Ende dieser Steuergruppe abgelehnt. Mit 80.000 Euro Einkommen sei man seiner Ansicht nach nicht reich, sagte Linnemann dem TV-Sender „Welt“.

Um die kleineren Einkommen spürbar zu entlasten, brauche es mindestens ein Volumen von 10 Milliarden Euro, das aber könne man nicht alleine bei den oberen 5 Prozent der Steuerzahler einsammeln. „10 Milliarden Euro. Wenn Sie das finanzieren über die Erhöhung der Einkommenssteuer – Herr Klingbeil sagt, über 5 Prozent, die dann 95 Prozent Entlastung finanzieren – dann treffen Sie wirklich fast den ganzen Mittelstand und das gesamte Handwerk“, behauptete der CDU-Politiker.

Das aber würde zu Gerechtigkeitsdiskussionen führen. „Deswegen bin ich dagegen, dass jemand, der 80.000 Euro zu versteuern hat, dass der jetzt eine Steuererhöhung bekommt“, so Linnemann. „Deswegen bin ich da vorsichtig.“

Zuletzt hatte der CDU-Finanzpolitiker Fritz Güntzler eine „moderate“ Anhebung des Spitzensteuersatzes nicht ausgeschlossen.

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Carsten Linnemann lehnt Erhöhung des Spitzensteuersatzes für Einkommensgruppe bis 80.000 Euro ab.
  • Mindestvolumen für Entlastung kleinerer Einkommen beträgt 10 Milliarden Euro.
  • Linnemann warnt vor Gerechtigkeitsdiskussionen und Steuererhöhungen für den Mittelstand und das Handwerk.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann lehnt Erhöhung des Spitzensteuersatzes für Einkommen bis 80.000 Euro ab
  • Belange den Mittelstand und Handwerk; betrifft ca. 95% der Steuerzahler
  • Nennung eines benötigten Volumens von 10 Milliarden Euro zur Entlastung kleinerer Einkommen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes für Einkommen bis 80.000 Euro
  • Notwendigkeit von 10 Milliarden Euro zur Entlastung kleinerer Einkommen
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