Hessen führt "Fast Lane" für Fachkräfteeinwanderung ein
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Fachkräfteeinwanderung in Hessen: Zentrale Anlaufstelle
Wiesbaden () – Hessen richtet eine zentrale Anlaufstelle für die Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland ein. Das teilten Innenminister Roman Poseck und Sozialministerin Heike Hofmann am Montag in Wiesbaden mit.
Die „Zentrale Stelle für Fachkräfteeinwanderung Hessen“ (ZFEH) soll im Herbst beim Regierungspräsidium Darmstadt ihre Arbeit aufnehmen und als „Fast Lane“ ein beschleunigtes Verfahren nach § 81a Aufenthaltsgesetz anbieten.
Bisher müssen sich hessische Unternehmen mit 31 verschiedenen Ausländerbehörden auseinandersetzen, die teilweise unterschiedlich arbeiten. Die neue zentrale Stelle soll einheitliche Abläufe schaffen, Planungssicherheit geben und die kommunalen Behörden entlasten.
Sie ersetzt die bestehenden Strukturen nicht, sondern ergänzt sie als zusätzliche Option für Arbeitgeber. Mit der „Fast Lane“ schaffe man klare Strukturen und erhöhe die Verlässlichkeit für Unternehmen, erklärten Poseck und Hofmann.
Die Nachfrage nach beschleunigten Verfahren ist in Hessen stark gestiegen: Wurden 2020 noch 184 Vorabzustimmungen erteilt, waren es 2025 bereits über 2.150. Allein im ersten Quartal 2026 sind 724 solcher Zustimmungen erfolgt.
Vertreter der Wirtschaft begrüßten den Schritt. Die Präsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertags, Kirsten Schoder-Steinmüller, nannte die Zentralstelle ‚einen wichtigen Schritt für den Wirtschaftsstandort Hessen‘.
Regierungspräsident Jan Hilligardt kündigte an, die organisatorischen Voraussetzungen in Darmstadt zügig zu schaffen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
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