Bundesregierung blickt zurückhaltend auf US-Iran-Verhandlungen
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Diplomatische Entwicklungen in Pakistan
Berlin () – Die Bundesregierung blickt zurückhaltend auf die möglicherweise in Pakistan anstehenden neuen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Man setze sich mit allem, was man diplomatisch und politisch beitragen könne, dafür ein, dass man wirklich „zu einer langfristigen und nachhaltigen Friedenslösung“ komme, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Montag der . „Das ist wichtig, nicht nur für die Region, sondern sicherlich auch für die gesamte Welt.“
Man habe aber auch klare Forderungen, die sich insbesondere an den Iran richteten. Dabei gehe es vor allem um die Einstellung des Atomprogramms sowie das Ende von Bedrohungen von Partnern in der Region. „Insofern hat dieser Prozess eine hohe Aufmerksamkeit und wir bringen uns an verschiedenen Stellen hier auch ein“, so Meyer.
Mit Blick auf die Verhandlungen in Islamabad hatte es zuletzt unterschiedliche Signale der Konfliktparteien gegeben. So kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass eine US-Delegation am Montagabend in Pakistan eintreffen werde. Ob der Iran Vertreter schicken wird, ist dagegen noch unklar. Die zweiwöchige Waffenruhe läuft am Mittwoch aus.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Regierungspressekonferenz am 20.04.2026 |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bundesregierung setzt sich für langfristige Friedenslösung zwischen USA und Iran ein
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- US-Delegation trifft am Montagabend in Pakistan ein; Irans Teilnahme unklar
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Diplomatische und politische Beiträge zur Friedenslösung anstreben
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