Bundesregierung setzt auf schnelle Regierungsbildung in Bulgarien
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Politik in Bulgarien: Regierungsbildung nach Wahl
Berlin () – Nach der Parlamentswahl in Bulgarien setzt die Bundesregierung auf eine zügige Regierungsbildung.
„Wir hoffen, dass in Sofia schnell eine stabile Regierung gebildet werden kann“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Montag der . „Denn in schwierigen Zeiten brauchen wir in der Europäischen Union verlässliche Partner für diese zahlreichen Herausforderungen, die wir gemeinsam anzugehen haben.“ Und in diesem Sinne sehe man dann auch der Regierungsbildung in Bulgarien entgegen.
Auf Nachfrage, ob die Bundesregierung Blockaden auf EU-Ebene durch den als prorussisch geltenden Wahlsieger Rumen Radew erwarte, sagte der Sprecher, dass das zum jetzigen Zeitpunkt schlicht spekulativ sei. „Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass es wie eben in der Vergangenheit auch im Dialog mit allen unseren europäischen Partnern möglich ist, weiter eine starke und geeinte europäische Position zu finden, eine starke Nato und eine verteidigungsfähige Ukraine sicherzustellen.“
Bei der Wahl am Sonntag hatte die Wahlallianz von Ex-Staatschef Radew einen überraschend deutlichen Erfolg eingefahren. Nach Auszählung des Großteils der Stimmen kommt sie auf rund 44,7 Prozent der Stimmen und damit wohl auch auf eine absolute Mehrheit im Parlament. Das konservative Bündnis Gerb-SDS erreichte rund 13,4 Prozent. Auf dem dritten Platz folgt das liberal-konservative Bündnis PP-DB mit 12,7 Prozent.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bulgarisches Parlament (Archiv) |
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