Armutsgefährdung in Sachsen-Anhalt geht weiter zurück

21. April 2026
Armutsgefährdung in Sachsen-Anhalt geht weiter zurück

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Armutsentwicklung in Sachsen-Anhalt

Halle (Saale) () – In ist der Anteil der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen im vergangenen Jahr erneut gesunken. Das teilte das Statistische Landesamt am Dienstag mit.

Demnach lag die Quote 2025 bei 24,1 Prozent und damit 1,8 Prozentpunkte unter dem Wert von 2024. Bereits im Vorjahr hatte es einen deutlichen Rückgang gegeben.

Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung zur Verfügung hat.

Für eine alleinlebende Person lag dieser Schwellenwert in bei 1.445 Euro netto im Monat. In -Anhalt traf dies auf 21,3 Prozent der Bevölkerung zu.

Ein weiterer Indikator ist die sehr niedrige Erwerbsbeteiligung in einem Haushalt, von der 13,0 Prozent der unter 65-Jährigen betroffen waren.

Rund 3,8 Prozent der Bevölkerung lebten in Haushalten mit erheblicher materieller und sozialer Entbehrung. Das bedeutet, sie können sich aus finanziellen Gründen grundlegende Dinge wie eine Urlaubsreise, neue Möbel oder regelmäßige Treffen mit Freunden nicht leisten.

Die Daten stammen aus der europäischen Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC), bei der die Einkommensangaben sich auf das Jahr 2024 beziehen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Anteil der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in Sachsen-Anhalt sank auf 24,1 Prozent im Jahr 2025.
  • Rückgang um 1,8 Prozentpunkte im Vergleich zu 2024.
  • 21,3 Prozent der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt waren armutsgefährdet.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Sachsen-Anhalt
  • 24,1 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet im Jahr 2025
  • 1.445 Euro netto als Einkommensschwellenwert für alleinlebende Personen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang des Anteils von Armut und sozialer Ausgrenzung in Sachsen-Anhalt
  • Schwellenwert für Armutsgefährdung bei weniger als 1.445 Euro netto für Alleinlebende
  • Hohe Erwerbsbeteiligung und materielle Entbehrungen unter der Bevölkerung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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