Reza Pahlavi mahnt Westen zu mehr Engagement gegen Mullah-Regime
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politisches Engagement des Exilpolitikers in Berlin
Berlin () – Der iranische Exilpolitiker Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, hat die westlichen Demokratien zu mehr Engagement gegen das iranische Regime aufgefordert.
„Die internationalen Medien berichten über die jüngsten Wendungen in der sogenannten Diplomatie, über Waffenstillstände, Verhandlungen und Abkommen“, sagte er am Donnerstag vor Journalisten in Berlin. Dabei ließen sie jedoch die tatsächliche Lage vor Ort außer Acht: „Eine Revolte einer ganzen Generation, der tiefgreifendste Aufstand im Iran seit 1979.“
„Wenn die Legitimität stirbt, beginnt die Macht zu bröckeln“, so Pahlavi. Die Frage sei nicht, ob der Wandel kommen werde – der Wandel sei im Gange. „Die eigentliche Frage ist, wie viele Iraner ihr Leben verlieren werden, während die Gemeinschaft der westlichen Demokratien weiterhin tatenlos zusieht.“ Es fänden weiterhin Gräueltaten statt, die die Welt nicht sehen könne, weil das Regime den Internetzugang gesperrt und die Zeugen zum Schweigen gebracht habe.
Pahlavi befindet sich derzeit für politische Gespräche in Berlin. Treffen mit Regierungsmitgliedern sind nach Angaben von Regierungssprecher Stefan Kornelius allerdings nicht geplant. Demnach sieht die Bundesregierung „keinen Anlass, mit ihm das Gespräch zu suchen“. Die Ansprechpartner für Iran seien momentan das Regime in Iran.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Reza Pahlavi am 23.04.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Reza Pahlavi fordert mehr Engagement westlicher Demokratien gegen das iranische Regime.
- Bundesregierung sieht keinen Anlass für Gespräche mit Pahlavi, Ansprechpartner bleibt das Regime in Iran.
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- Betroffen: Iraner, insbesondere die Jugend
- Stärke: tiefgreifendster Aufstand seit 1979
- Zielgruppe: westliche Demokratien, internationale Gemeinschaft
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- Aufstand im Iran seit 1979, ausgelöst durch Unzufriedenheit der jungen Generation
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- Keine Gespräche mit Reza Pahlavi geplant
- Bundesregierung betrachtet iranisches Regime als Ansprechpartner
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