Kieler Stadträtin weist CDU-Vorwürfe zum Schulbau zurück
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Schulbaupolitik in Kiel im Fokus
Kiel () – Kiels Stadträtin Doris Grondke hat die Darstellung der CDU zu den Kieler Schulbauprojekten als verzerrt zurückgewiesen. Die von der Immobilienwirtschaft vorgelegten Projektberichte dienten ausschließlich der transparenten Information über laufende Bauvorhaben und seien weder ein Instrument zur Darstellung des gesamten Sanierungsbedarfs noch eine Berechnung zukünftiger Investitionssummen, teilte Grondke mit.
Das tatsächliche laufende Investitionsvolumen liege bei rund 286 Millionen Euro und damit deutlich über den in Medien genannten 200 Millionen Euro.
Zudem würden noch nicht begonnene Maßnahmen bewusst nicht in den Projektberichten aufgeführt, sondern im Bauprogramm der Steuerungsrunden behandelt – politisch abgestimmt und unter Beteiligung aller Fraktionen einschließlich der CDU.
Grondke betonte, der hohe Investitionsbedarf an Kieler Schulen sei seit dem Programm ‚Kiel macht Schule‘ aus dem Jahr 2021 bekannt und bildet seit Jahren die Grundlage der Schulbaupolitik. Die Stadt arbeite mit klar priorisierten Programmen und setze diese konsequent um, wobei politische Entscheidungen nicht vorweggenommen werden dürften.
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| Bildhinweis: | Klassenraum in einer Schule (Archiv) |
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