Volkswagen senkt China-Ziele und will Exportgeschäft ausbauen
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Wirtschaft: Volkswagen senkt China-Prognosen
Wolfsburg () – Volkswagen korrigiert seine Erwartungen für das China-Geschäft deutlich nach unten und setzt stärker auf Exporte. Bis 2030 rechnet der Konzern nur noch mit bis zu 3,2 Millionen verkauften Fahrzeugen in China, sagte China-Vorstand Ralf Brandstätter dem „Handelsblatt“.
Zuvor hatte Volkswagen bis zu vier Millionen Autos angepeilt. Auch die Renditeerwartung sinkt: Künftig kalkuliert der Konzern nur noch mit vier bis sechs Prozent Marge, nachdem früher zweistellige Werte üblich waren. „Diese Zeiten kommen nicht zurück. Der Markt ist reifer geworden, der Wettbewerb intensiver“, sagte Brandstätter.
Zugleich baut Volkswagen China zur Exportbasis aus. Bis Ende des Jahrzehnts sollen die Ausfuhren auf rund 250.000 Fahrzeuge pro Jahr steigen, nach derzeit etwa 70.000. Wachstum sieht der Konzern vor allem in Südostasien, dem Mittleren Osten, Afrika und Südamerika. Chinas Automarkt wächst deutlich langsamer. Chinesische Hersteller setzen daher deutlich mehr auf Verkäufe im Ausland. BYD peilt bereits für 2026 rund 1,5 Millionen Fahrzeuge im Exportgeschäft an.
VW hat seine Kapazitäten im Land bereits um rund 1,5 Millionen Fahrzeuge reduziert. Am Donnerstag gibt der Konzern im Vorfeld der „Beijing Auto Show“ bei einem Kapitalmarkttag in Peking ein Strategie-Update.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Volkswagen (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Volkswagen senkt die Verkaufsprognose für China auf bis zu 3,2 Millionen Fahrzeuge bis 2030.
- Die Renditeerwartung wird auf vier bis sechs Prozent Marge korrigiert.
- Volkswagen plant, Exporte bis Ende des Jahrzehnts auf rund 250.000 Fahrzeuge pro Jahr zu steigern.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Volkswagen reduziert Verkaufserwartungen in China auf bis zu 3,2 Millionen Fahrzeuge bis 2030
- Geplante Exportsteigerung auf rund 250.000 Fahrzeuge pro Jahr bis Ende des Jahrzehnts
- Zielregionen für Export: Südostasien, Mittlerer Osten, Afrika und Südamerika
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Erwartete Verkaufszahlen in China sinken von bis zu 4 Millionen auf 3,2 Millionen Fahrzeuge bis 2030.
- Intensiverer Wettbewerb und reifer gewordener Markt führen zu geringeren Renditeerwartungen (4 bis 6 Prozent Marge statt früher zweistellig).
- Fokus auf Expansion der Exporte in Schwellenländer wie Südostasien, Mittlerer Osten, Afrika und Südamerika.
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Volkswagen korrigiert Erwartungen für China-Geschäft nach unten.
- Konzentration auf Exporte, Ziel von 250.000 Fahrzeugen jährlich bis 2030.
- Reduzierung der Produktionskapazitäten um 1,5 Millionen Fahrzeuge in China.
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